Inhaltsverzeichnis

Warum sind australische Schecken so beliebt?
Viele Wellensittichfreunde bevorzugen bunte Tiere – und genau das bieten Schecken. Ihre abwechslungsreiche Gefiederzeichnung wirkt lebendig und einzigartig. Ob rezessive oder australische Schecken – dieser Farbschlag zieht durch seine Vielfalt und Individualität schnell alle Blicke auf sich.
Auch bei eigenen Zuchten oder in Schwärmen fallen sie auf. Kaum eine Australische Schecke sieht aus wie die andere. Genau diese Einzigartigkeit macht sie so faszinierend.
Typische Merkmale
Australische Schecken sind anhand mehrerer gut erkennbarer Merkmale zu identifizieren. Ein wichtiges Erkennungszeichen ist die Gesichtsmaske, die je nach Farbreihe entweder gelb (bei Vögeln der Grünreihe) oder weiß (bei Tieren der Blaureihe) gefärbt ist. Am Hals befinden sich sechs große, schwarze Kehltupfen, die gleichmäßig verteilt und rund geformt sind. Dieses typische Kennzeichen aller Standardfarbschläge ist auch bei der Schecke klar zu sehen.
Farbverteilung
Etwa 50 % Körperfarbe und 50 % gelb oder weiß. Die Farbfelder sind klar voneinander abgegrenzt.
Brustband
Deutlich aufgehelltes Brustband – besonders bei Hansi-Bubi-Wellensittichen gut sichtbar.
Kehltupfen
Sechs große, schwarze Punkte am Hals, regelmäßig und symmetrisch verteilt.
Irisring
Weißer Ring um die Pupille bei adulten Vögeln – gut sichtbar bei Tageslicht.
Wangenflecken
Violett oder violett-weiß; bei Graufaktor-Tieren blaugrau bis graublau-weiß.
Alternativer Name
Wegen des Brustbands auch als „Bandschecke“ bekannt.

Charakteristisch ist auch die Farbverteilung auf dem Gefieder: Die Australische Schecke weist in der Regel eine Mischung aus etwa 50 % Körperfarbe (zum Beispiel grün oder blau) und 50 % Weiß oder Gelb auf. Diese Farbflächen sind klar voneinander abgegrenzt und laufen nicht ineinander über – genau das macht diesen Farbschlag optisch so interessant.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der weiße Irisring, der bei adulten Vögeln deutlich um die Pupille herum zu erkennen ist. Typisch für diesen Farbschlag ist auch das sogenannte Brustband, ein heller Bereich im Brustgefieder. Es ist bei Hansi-Bubi-Wellensittichen besonders ausgeprägt und verleiht der Schecke ihren alternativen Namen: Bandschecke. Abgerundet wird das Erscheinungsbild durch einen hellen Nackenfleck, der sich ebenfalls gut von der übrigen Gefiederfarbe absetzt.
Ja, die Australische Schecke kann mit vielen anderen Mutationen kombiniert werden, zum Beispiel mit Opalin, Zimt oder Spangle. Das sorgt für noch mehr Farbvielfalt.
Nein. Die Musterung ist bei jeder Australischen Schecke individuell. Es gibt große Unterschiede in der Verteilung der Farben, was diesen Farbschlag besonders abwechslungsreich macht.
Die australische Schecke wird dominant vererbt und zeigt in der Regel einen weißen Irisring. Rezessive Schecken haben dagegen keinen Irisring und eine andere Art der Farbverteilung. Bei ihnen ist die Zeichnung oft weicher und fließender.
Der Begriff „Bandschecke“ stammt vom deutlich aufgehellten Brustband, das viele Australische Schecken zeigen.
Die Australische Schecke ist an ihrer gescheckten Gefiederzeichnung zu erkennen: Sie hat etwa zur Hälfte eine helle Gefiederfarbe (weiß oder gelb) und zur Hälfte eine normale Körperfarbe (z. B. grün oder blau). Typisch sind ein heller Brustbereich (Brustband), ein weißer Irisring und sechs schwarze Kehltupfen.

