Vergesellschaftung von Wellensittichen

Kann man Wellensittiche mit anderen Vogelarten zusammenhalten? In einzelnen Fällen ist das möglich, aber nicht automatisch die beste Haltungslösung. Wellensittiche brauchen in erster Linie andere Wellensittiche. Eine Gemeinschaftshaltung mit weiteren Arten kommt nur infrage, wenn sehr viel Platz, getrennte Futter- und Wasserplätze, passende Ernährung, eine sorgfältige Gesundheitsvorsorge und eine jederzeit verfügbare Trennmöglichkeit vorhanden sind.

Ein normaler Käfig oder eine kleine Zimmervoliere ist für gemischte Vogelhaltung nicht geeignet. Auch eine zunächst friedliche Gruppe kann bei Brutstimmung, Krankheit, Mauser, Futterkonkurrenz oder Veränderungen im Bestand plötzlich Konflikte entwickeln.

Die sichere Grundregel: Wellensittiche mit Wellensittichen halten. Andere Vogelarten ersetzen keine Artgenossen. Eine gemischte Haltung ist nur dann vertretbar, wenn du die Bedürfnisse jeder Art dauerhaft erfüllen und die Gruppen bei Problemen sofort getrennt unterbringen kannst.

Warum ist Gemeinschaftshaltung anspruchsvoll?

Vogelarten unterscheiden sich in Körpergröße, Schnabelkraft, Aktivitätszeiten, Lautstärke, Futterbedarf und Brutverhalten. Was in einem großen Vogelzimmer oder einer sehr großzügigen Außenvoliere zeitweise friedlich aussieht, kann in einer kleineren Unterbringung schnell zu Stress, Verdrängung oder Verletzungen führen.

  • Unterschiedliche Schnabelkraft: Ein einziger Biss eines kräftigeren Vogels kann Füße, Zehen oder Schnabel eines Wellensittichs schwer verletzen.
  • Unterschiedliche Aktivität: Sehr aktive Wellensittiche können ruhigere Arten bedrängen. Dämmerungsaktive Arten können durch den anderen Tagesrhythmus gestört werden.
  • Futterkonkurrenz: Verschiedene Arten benötigen nicht immer dieselbe Körnermischung. Gemeinsame Näpfe können zu falscher Ernährung oder Verdrängung führen.
  • Streit um Sitzplätze: Wenn nicht genügend Sitz- und Schlafplätze vorhanden sind, kann ein Vogel andere dauerhaft vertreiben.
  • Brutstimmung: Nistkästen, Höhlen und dunkle Ecken können Revierverhalten und Konflikte deutlich verstärken.
  • Gesundheit: Neue Vögel können Krankheitserreger mitbringen, ohne selbst sichtbar krank zu wirken.

Die Grundbedürfnisse deiner Wellensittiche sollten unabhängig von jeder Vergesellschaftung erfüllt sein. Dazu gehören Partnerhaltung, ausreichend Flugraum und täglicher Freiflug sowie eine sichere Wellensittich-Haltung.

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Wann kann eine Gemeinschaftshaltung infrage kommen?

Wenn du verschiedene Vogelarten zusammen halten möchtest, sollte die Unterbringung eher einem Vogelzimmer oder einer sehr großen Voliere entsprechen als einem Käfig. Alle Vögel brauchen Platz zum Ausweichen, mehrere Futterplätze und ruhige Bereiche, in denen sie nicht bedrängt werden.

Voraussetzung Warum sie wichtig ist
Sehr großzügiger Flugraum Vögel müssen Abstand herstellen, ausweichen und getrennte Bereiche nutzen können
Mindestens zwei getrennte Unterbringungsmöglichkeiten Für Quarantäne, Eingewöhnung, Krankheit, Streit oder Brutstimmung
Mehrere Futter- und Wasserplätze Kein Vogel darf Futter oder Wasser dauerhaft bewachen und andere verdrängen
Mehrere Sitz- und Schlafplätze Jede Art und jedes Paar braucht ruhige Plätze zum Ausweichen und Ruhen
Getrennte Fütterungsplanung Nicht jede Art braucht dieselbe Körnermischung oder dieselbe Menge an Ölsaaten
Keine Nistkästen oder Höhlen Brutreize und Revierverteidigung erhöhen Konflikte erheblich
Gesundheitscheck und Quarantäne Neue Vögel können Erkrankungen einschleppen, ohne sichtbar krank zu wirken
Tägliche Beobachtung Mobbing, Futterverdrängung und Verletzungen müssen früh erkannt werden

Kombinationen mit besonderer Vorsicht

Auch bei vergleichsweise ruhigen Arten gibt es keine Garantie. Die folgenden Kombinationen können in sehr großzügigen Anlagen unter genauer Beobachtung vorkommen. Sie sind keine pauschale Empfehlung und keine Lösung für enge Innenkäfige.

Wellensittiche und Nymphensittiche

Diese Kombination wird häufig genannt, weil beide Arten aus Australien stammen und in großen Anlagen zeitweise friedlich leben können. Sie hat aber typische Risiken: Wellensittiche können Nymphensittiche bedrängen, während die größere Schnabelkraft eines Nymphensittichs im Konflikt gefährlich sein kann. Zudem unterscheiden sich Futteransprüche und bevorzugte Ruheplätze.

Wenn überhaupt, brauchst du sehr viel Platz, mehrere weit voneinander entfernte Futter- und Wasserplätze sowie getrennte Schlafbereiche. Separate Volieren mit gemeinsamem, beaufsichtigtem Freiflug sind häufig die sicherere Lösung.

Arten, von denen du absehen solltest

Einige Arten haben ein deutlich höheres Verletzungsrisiko oder passen wegen Schnabelkraft, Temperament und Aktivität nicht zu Wellensittichen. Einzelne positive Erfahrungsberichte ändern nichts daran, dass ein Konflikt sehr schnell schwerwiegend werden kann.

  • Agaporniden: Können gegenüber kleineren Sittichen sehr durchsetzungsstark sein und schwere Bissverletzungen verursachen.
  • Sperlingspapageien: Sind klein, können aber gegenüber anderen Vögeln sehr territorial und aggressiv auftreten.
  • Großpapageien: Graupapageien, Kakadus, Amazonen oder Aras sind Wellensittichen körperlich weit überlegen.
  • Kräftige oder territoriale Sittiche: Dazu gehören viele Plattschweifsittiche wie Rosella- oder Pennantsittiche sowie Laufsittiche wie Ziegen- und Springsittiche.
  • Arten mit deutlich anderer Lebensweise: Bodenbewohnende Wachteln, sehr kleine Finken oder Tauben können trotz friedlichem Verhalten gefährdet sein, wenn Wellensittiche sie bedrängen oder Futter und Ruheplätze konkurrieren.

Auch Kanarienvögel, Zebrafinken, Diamanttäubchen und Wachteln gehören deshalb nicht in eine pauschale Liste „geeigneter Mitbewohner“. In sehr großen Spezialanlagen gibt es solche Kombinationen, für die übliche Heimhaltung sind sie aber keine sichere Standardempfehlung.

Neue Vögel sicher eingewöhnen

Setze neue Vögel nie direkt in den bestehenden Bestand. Vor dem Sichtkontakt sollten Gesundheitszustand und Quarantäne geklärt sein. Wie lange eine Quarantäne sinnvoll ist, hängt von Herkunft, Untersuchung und Risikofaktoren ab und sollte mit einer vogelkundigen Praxis besprochen werden.

  1. Getrennt unterbringen: Neue Vögel zunächst in einer eigenen Voliere oder einem eigenen Käfig halten.
  2. Gesundheit prüfen: Vor einer Vergesellschaftung vogelkundigen Rat zu Untersuchung und möglicher Quarantäne einholen.
  3. Sicht- und Hörkontakt: Erst wenn gesundheitlich vertretbar, die Arten mit Abstand kennenlernen lassen.
  4. Beaufsichtigtes Treffen: Erste gemeinsame Zeiten nur in neutralem, großzügigem Raum und unter genauer Beobachtung.
  5. Trennmöglichkeit behalten: Auch nach einem guten Start müssen getrennte Schlafplätze und Unterbringungsmöglichkeiten verfügbar bleiben.

Das Ziel sollte nicht sein, alle Arten zwingend in einem Käfig unterzubringen. Entscheidend ist ein sicheres Zusammenleben ohne dauernden Druck, Futterverdrängung, Streit um Sitzplätze oder Verletzungsrisiko.

Mehrere Sittiche nutzen unterschiedliche Sitzbereiche in einer großen Voliere

Brutstimmung: Arten trennen

Nistkästen, Schlafhöhlen, dunkle Verstecke und andere Brutreize können die Stimmung in einer gemischten Voliere schnell verändern. In der Brutstimmung verteidigen Vögel Futterplätze, Sitzplätze und mögliche Nistbereiche oft deutlich energischer.

Wenn du züchten möchtest, solltest du die betroffene Art getrennt und unter kontrollierten Bedingungen halten. Informationen zur Verantwortung vor einer Brut findest du unter Wellensittiche selber züchten.

Warnzeichen: Sofort trennen

  • Wiederholtes Jagen oder Blockieren von Futter- und Wasserplätzen
  • Beißen nach Füßen, Zehen, Schnabel oder Gesicht
  • Ein Vogel zieht sich dauerhaft zurück oder nimmt sichtbar ab
  • Rupfen, fehlende Federn oder kleine Verletzungen
  • Ein Vogel darf nicht mehr an bevorzugte Sitz- oder Schlafplätze
  • Deutlich verändertes Verhalten nach Beginn der Brutstimmung

Warte nicht auf eine ernsthafte Verletzung. Trenne die Vögel bei wiederholten Konflikten sofort räumlich und lass Verletzungen vogelkundig untersuchen.

Häufige Fragen

Können Wellensittiche mit Nymphensittichen zusammenleben?

In sehr großen, gut strukturierten Anlagen kann das zeitweise funktionieren. Es bleibt aber anspruchsvoll: Wellensittiche können Nymphensittiche bedrängen, die Futteransprüche unterscheiden sich und eine sofortige Trennmöglichkeit muss vorhanden sein.

Sind Bourkesittiche gute Partner für Wellensittiche?

Sie sind ähnlich groß und meist friedlich, haben aber einen anderen Aktivitätsrhythmus. Weil Bourkesittiche häufig dämmerungsaktiver sind, kann die Kombination sie stören. Sie ist keine pauschale Empfehlung für kleine Volieren.

Kann ich Wellensittiche mit Agaporniden zusammen halten?

Davon solltest du absehen. Agaporniden können kräftig beißen und Wellensittiche schwer verletzen.

Reichen mehrere Futterstellen für eine sichere Gemeinschaftshaltung?

Nein. Mehrere Futter- und Wasserplätze sind wichtig, lösen aber nicht alle Probleme. Flugraum, getrennte Schlafplätze, passende Fütterung, Gesundheitsvorsorge, Brutstimmung und eine Trennmöglichkeit gehören ebenfalls dazu.

Können Wellensittiche mit Kanarien oder Zebrafinken zusammenleben?

In großen Spezialanlagen gibt es solche Kombinationen. Für die übliche Heimhaltung sind sie aber keine sichere Standardempfehlung, weil Größe, Schnabelkraft, Futterbedarf und Ruhebedürfnis unterschiedlich sein können.

Fazit

Die Gemeinschaftshaltung verschiedener Vogelarten ist kein Upgrade zur artgleichen Haltung. Wellensittiche brauchen zuerst Wellensittich-Partner, ausreichend Flugraum, passende Ernährung und Beschäftigung. Andere Arten kommen nur in sehr großzügigen, sorgfältig geplanten Anlagen infrage – mit mehreren Futter- und Wasserplätzen, ruhigen Schlafbereichen und der Möglichkeit, bei Problemen sofort zu trennen.

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Inhaltsverzeichnis

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Vögel sind meine Leidenschaft: Schon seit Kindheitstagen ist mein Leben eng mit Wellensittichen verbunden. Mittlerweile bereichern auch andere australische Sittiche meinen Alltag. Als aktives Mitglied der AZ e. V. teile ich hier fundiertes Praxiswissen für eine Haltung, bei der das Tierwohl an erster Stelle steht. Dieses Projekt betreibe ich mit viel Herzblut – unabhängig, ehrlich und zur Kostendeckung finanziert durch *Affiliate-Links und Werbung.

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    Silvia Suljevic 13. März 2023 at 20:10 - Reply

    Ich habe seit 2Jahren ein Kanarienvogelpärchen und dazu kam ein Wellensittichpärchen. Jedes Pärchen hat seinen eigenen Käfig. Die vertragen sich gut. Frühstücken zusammen mit mir und sitzen oft im Fenster auf einer Stange.

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    Vogelfreundin 16. Mai 2018 at 19:39 - Reply

    Hallo
    Also ich halte eine 10 köpfige Wellischar, mit einem Schwarm von 14 Kanarien und 2 Nymphys problemlos in einer 4m l x 2 hohen und 80 cm breiten aus mehreren Zimmervolieren zusammgesetzten ( jetzt) großen Voliere zusammen ( + tägl. Freiflug im ganzen Vogelzimmer)und selbst die Nachzuchten klappen sowohl bei den Wellis und den Kanarien gemeinsam in der Voliere völlig friedlich! ? Alle sind friedlich zueinander und gehen sich zur Not aus dem Weg! Ich weiß, es scheint unmöglich, ist aber wirklich tatsache! Und ich bin sehr stolz darauf??

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    detlef 11. August 2017 at 20:27 - Reply

    Hallo ich habe eine frage, kann man Katharinasittiche und Unzertrennliche (Agapornis) und welli zu samen tun. Weiß das jemand.

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      Admin 27. August 2017 at 08:13

      Die Haltung von Wellensittichen und Kaatharinsittichen ist kein Problem. Allerdings würde ich Sittiche nicht mit Agaporniden zusammen lassen.

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    Simone 24. Juli 2017 at 19:38 - Reply

    Hallo, ich halte 26 Wellis und 6 Nymphies in unserem Wohnzimmer, in getrennten Volieren. Das hat sich prima bewährt, würden doch die armen Nymphies ansonsten wohl verhungern.

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      Maik 4. August 2017 at 07:03

      Da hast du sicher sehr angenehme Fernsehabende, ich frage mich ob die Wellensittiche oder die Nymphensittiche lauter sind. ?

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      Susanne 22. September 2017 at 10:10

      Das habe ich mich auch gerade gefragt, ich habe 2 Wellis und 2 Nymphies und meine Fernsehabende sind mit den 4 allein schon laut ^^

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    Minana 1. Mai 2017 at 15:37 - Reply

    Jahrelang ein Agapis Pärchen und mehrere Wellensittiche zusammen harmoniert. Nie ein richtiges Streit mit Unfall oder ähnliches. Sogar könnten wir stets sehr freundschaftliche Verhältnisse beobachten.
    Ob das reine Zufall war oder doch mögliche Kohabitation schwer zu sagen, aber es war tatsächlich eine harmonische und zufriedene Gemeinschaft.

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    Alex 22. April 2017 at 22:29 - Reply

    Also, leider empfinde ich diesen Beitrag größtenteils als absoluten Schwachsinn. Diese sogenannten Vogelversteher die ihre Halbwahrheiten und Vermutungen zum besten geben hängen mir dermaßen zu Hals heraus. Jetzt mal Klartext. Seit mittlerweile 10 Jahren halte ich in meiner Gemeinschaftsvoliere im Garten 4 Wellensittiche, 3 Nympfensittiche, ein Pärchen Blasskopfrosellas, 4 Diamanttäubchen, 2 Schmuck Sittliche, 4 Bourcke Sittiche, 2 Glanzsittiche, 2 Chinesische Zwergwachteln und einige Zebrafinken zusammen. Noch nie gab es verletzte oder gar tote. Solange ausreichen Platz zu Verfügung steht und man keine NIST Möglichkeiten schafft gibt es da auch keinerlei Probleme. Ganz im Gegenteil ich hatte letztes Jahr 10 Zwergwachtelkücken von einem Gelege, diese haben alle ohne Probleme und Verletzungen das Erwachsenenstadium ereicht. Von Agaporniden oder Sperlingspapageien rate ich ab weil diese zu aggressiv. Einen Wellensittiche kann man außer zu grossen Papageien überall dazusetzen. Wenn es wirklich zu Streitereien Zwischen den verschiedenen Arten kommen sollte liegt das nur an ungeeigneter Unterbringung. Diese Artikel ist größtenteils Blödsinn.

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    Manuela 21. April 2017 at 11:00 - Reply

    Wir halten insgesamt in unserem Vogelzimmer 9 Zebrafinken, 5 Kanarienvögel und 4 Wellensittiche zusammen und alles klappt prima!

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    Jojo 22. Januar 2017 at 11:57 - Reply

    Mein einer Welli ist vor ein paar Monaten verstorben und jetzt möchte ich gerne einen neuen Vogel kaufen. Da wollte ich fragen, ob Nymphensittiche das selbe Futter bekommen wie Wellis?

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      Badi89 6. März 2017 at 16:25

      Hallo,

      nein, Nymphensittiche fressen anderes Futter. Außerdem sollten immer mindestens 2 Artengleiche Vögel zusammen gehalten werden

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      Maik 7. März 2017 at 06:55

      Richtig, Nymphensittiche bekommen anderes Futter als Wellensittiche. Jedoch ist die Ernährung von Wellensittichen nicht so verschieden.

      Im Großsittichfutter sind nur einige Samen anders als im Wellensittichfutter, dass hält nicht von einer gemeinsamen Haltung ab.

      Ich selber habe Wellensittiche mit Glanzsittiche und Schönsittiche in gemeinsamer Haltung. Neophemen bekommen noch anderes Futter und es gibt keine Probleme.

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    Julia Lang 22. Oktober 2016 at 09:30 - Reply

    Also ich habe seit ca. 2 Jahren 2 Rosenköpfchen 6 Wellis und 5 Zebrafinken in der Voliere, es ist noch nichts passiert und das lustige ist, dass die Zebrafinken zu erst am der Kolbenhirse fressen dürfen, danach die Rosenköpfchen und zuletzt die wellis weil die immer etwas anderes tun. Nie gab es Verletzte Vögel. Die 2 Rosenköpfchen habe ich aus schlechter Haltung, 3 Zebrafinken von einer alten Frau und 4 Wellis von Leuten die sich nicht mehr IM die Tiere kümmern wollten. Die Voliere ist 20 Quadratmeter groß, wird aber bald vergrößert.

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    Melanie 8. Oktober 2016 at 10:41 - Reply

    Hallo zusammen,
    Ich muss sagen dass meine Wellis super mit meinen Ziegensittiche zurecht komm. Aber Bourkesittiche und Wellensittiche zusammen, klappte gar nicht.

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    Sarah 11. Mai 2016 at 01:11 - Reply

    Hallo,
    ich habe eine sehr spezifische schwarmkonstellation die im Moment leider in einer 4×4 m Voliere aushalten müssen da ihr Heim renoviert und vergrößert wird.
    Ich halte 3 Paar Wellensittiche mit (jeweils 1 Paar) Nymphen-& Schönsittiche sowie 1 Paar Diamanttauben, 2 Paar Zebrafinken und Kanarienvogel zusammen. Die Bodenpolizei setzt sich aus 1 Paar Straußenwachtel und 2,4 Chinazwergwachteln zusammen.

    Am Anfang dachte ich was ein bunter Haufen und ob das gut geht (alles Abgabevögel bis auf die Wachteln und Wellis), aber ich kann sagen dass ich zutiefst überrascht bin, was das Zusammenleben dieser ganzen Arten angeht. Die Wachteln sitzen nachts alle unter dem selben Baum in einer Runde und die Flieger haben sich zusammen einen gemeinsamen Schlafplatz in der Voliere auserkoren. Jede Art hat ihren eigenen Futterplatz wo jeder weiß was sein ist. Futterneid oder dergleichen hat keine Chance. Natürlich wird mal etwas gezischt aber es ist genugend ausweichmoglichkeit da. Dann sitzt nachher die Nymphensittiche neben dem Zebras und alles ist wieder friedlich.
    Allerdings lehne ich wehement Springsittiche und dergleichen ab. Also alles was über Nymphen hinausgeht. Ich lese immer wieder von abgebissenen Beinen und Schnäbeln bei der kleineren Art, dass will ich mir nicht auf die Fahne schreiben lassen. Gleiches für Agaporniden. Außerdem finde ich diese Vögel sehr lebhaft, die würden meine kleine Patchworkfamily nur unruhig machen und dann wäre es wohl vorbei mit dem Frieden.

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    Oli 12. März 2016 at 10:22 - Reply

    Hallo Vogelfreunde,
    ich halte seit 3 Jahren Nymphensittiche und Wellensittiche zusammen und es gab bis jetzt keine Probleme. Eher war ich völlig erstaunt als ich eines Tages einen meiner weißen Wellis schnäbelnd mir einem Nymphi beobachten konnte.

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      Maik 16. März 2016 at 08:25

      Nymphensittiche und Wellensittiche zusammenhalten kann natürlich gut gehen, aber bei der Zucht von Wellensittichen sollte man genau auf seine Vögel schauen. Zudem muss der Platz für alle Vogelarten bei einer Gemeinschaftshaltung vorhanden sein.

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    AnDy Ginvonaik 25. November 2015 at 11:50 - Reply

    Hallo.. ich habe eine Große Voliere (Ausgebauter Garagenraum) und halte Wellensittiche mit Zebrafinken, Kanarienvögel und Reisfinken zusammen. Desweiteren laufen zur Zeit meine (Lege)Wachteln mit in der Voliere. So etwas harmonisches wie dort, habe ich nirgends erlebt. Jede Vogelart respektiert die andere, und Revier- oder sonstige Verhalten was das streiten ums Fressen angeht kenne ich nicht. Die Voliere ist am Haus bzw hier vor Ort und ich bin mehrmals täglich viele Minuten bei meinen Tieren, da die Hühner- und Entenhaltung angrenzt hier am Hof. Beim morgendlichen Füttern kommen Zebrafinken, Wellensittiche und Kanarienvögel gemeinsam zum Napf und fressen – mal überwiegt die eine, mal die andere Vogelart – aber „Stress“ um den Platz gibt es nicht – habe ich bisher nie beobachtet – und ich halte die Vögel nun schon knapp 10 Jahre zusammen. Zar nicht alle hier am Hofe, aber auch davor hatte ich diverse Volieren mit Mischpopulationen – und hatte nie das Gefühl, da gäbe es Komplikationen – egal ob es um den Schlaf-, Fress- oder sonstigen Platz ging. Die Wellensittiche und Kanarienvögel haben zwar ihre jeweiligen Lieblingsschlafplätze- die aber von anderen dann wenns ums Schlafen geht.. auch respektiert werden – ansonsten flattern alle bunt den Tag über umher – und dem geprabbel nach gehts auch allen gut miteinander! Verletzungen bezüglich blutigen Füßchen etc.. gibt es keine – und das jetzt seit 3 Jahren in der großen Voliere im umgebauten Garagenraum. Man glaubt es kaum, seit ich die Legewachteln bei meinem Ziervögeln halte, sehen diese agiler, fitter und lebensfroher aus. Die Wachteln blühen richtig auf! Davor hatten die einen separaten Stall, wo es ständig streitereien untereinander gab; Blutige Wachteln, etc. Auch mit den Hühnern zusammen gab es nach anfänglichem super Zusammenleben auf einmal Probleme. Nun bei den Wellensittichen, Zebras und Co habe ich so fitte Wachteln wie lange nicht. Generell gesagt, rate ich KEINEM Neueinsteiger zu einer Vergesellschaftung solcher Kombinationen, aber muss meine Positiven Erfahrungen dennoch teilen – vielleicht ist bei Ausreichendem Platz, Futterangebot und bei genügend Artgenossen das Stresspotiential geringer bis nicht vorhanden – es gibt bei mir einfach keinen Grund zu streiten – ist für alle genug vorhanden. Vielleicht ist es auch ein bisschen die Erziehung – spaß am Rande. So wie es läuft, würde ich es jederzeit wieder tun. Und solange es so prima klappt, bleibe ich auch bei meinem Mischschwarm – ob das jetzt so „Perfekt“ ist oder auch nicht – es herrscht Harmonie – die man sehen kann. :)

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    Michael Köhler 16. Oktober 2015 at 16:48 - Reply

    Habe schon über mehrere Jahre Zebrafinken und Wellis in einer Zimmervoliere. Natürlich sind die Wellis die Ersten die ans Futter dürfen und die besten Schlafplätze haben aber ansonsten kommen die Zebras sehr gut klar und wissen sich mit Geschick zu wehren.
    Mit Agaporniden ging dies nicht gut. Diesecsind sehr Fußfixiert und deshalb würde ich Sie nicht mehr mit andren Sittichen zusammen setzen.

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    Lina 20. August 2015 at 00:57 - Reply

    Hallo,
    ich habe zur Urlaubsbetreuung ganzjährig wechselnde Vögel in einem sehr großen Freiflugraum. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kanarienvögel, Wellensittiche und Zebrafinken gut harmonisieren, sofern alle genug Platz haben. Das A&O ist weniger die Art und ob sie sich in der Natur begegnen würden sondern viel mehr der Platz, Ausweichmöglichkeiten und wie stark die Vögel sind. Ich würde keine großen Arten mit kleinen Arten zusammen halten, wenn ein Großer schlecht trauf ist, kann das für den Kleinen schlimm enden…
    Viele Grüße

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      Maik 20. August 2015 at 07:54

      Danke für deinen Beitrag. Gerne kannst du in unserem Artikel Urlaubsbetreuung für Ziervögel deine Daten hinterlassen oder du schreibst uns eine Mail wir stellen deine Urlaubstbetreuung dann gerne vor.

      Aber du hast recht, Spitz- und Krumschnäbel begegnen sich in freier Wildbahn haben dort aber Platz sich aus dem Weg zu gehen.

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    Georg 28. Juni 2015 at 17:51 - Reply

    Als Vogelzüchter achte ich sehr darauf, dass die verschiedenen Vogelarten völlig getrennt von einander aufwachsen. In meiner langjährigen Zuchterfahrung habe ich schon so manche Unfälle bei Gemeinschaftshaltungen gesehen.

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      Maurizio 31. März 2018 at 15:47

      Hallo wollte dennoch mal etwas fragen. Ich habe 2 paar Wellensittiche und 1 paar Ziegensittiche sie leben alle in einer Außenvoliere die ca 20 qm groß ist. So leben diese friedlich miteinander alles ohne Probleme. Jetzt wollte ich gerne das meine Wellensittiche junge bekommen, und wollte fragen ob es gute Tipps gibt wie ich die Nistkästen aufhängen kann um unnötigen Stress zu machen?

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    Anja 14. Juni 2015 at 14:48 - Reply

    Hallo, vielen Dank für Deine informative Info- Seite. Zu dem Thema Wellensittich mit anderen Vogelarten möchte ich Dir auch kurz meine Erfahrung mitteilen. Ich habe schon seit über 10 Jahren eine sehr geräumige Freivoliere (ca. 5×6 m plus Schutzhaus). Dort halte ich einen Wellensittichschwarm. Hin und wieder nehme ich Wellis aus den umliegenden Tierheimen auf, und eines Tages war in dem Welliraum vom Tierheim auch ein Springsittichpärchen. Man versicherte mir, dass die sich absolut vertragen, also nahm ich Wellis und Springer mit und sie lebten bie mir ohne jede Probleme für über ein halbes Jahr. Eines Tages hatte ich ein schwächelndes Welli Weibchen, Mauserstress, und der Springer hat sie attackiert und ihr den gesamten Oberschnabel abgebrochen. Es war absolut grauenvoll, und es gab natürlich keine Rettung. Seitdem sind sie getrennt, die Springer inzwischen mit anderen Laufsittichen, und die Wellis wieder unter sich. Die Kräfteverhältnisse passen einfach nicht, die Springer haben viel kräftigere Schnäbel, und sind zudem auch noch flinker, das ist einfach im Fall von Reibereien nicht fair. Die Springer und Ziegen würden zwar zu gern zu den Wellis, aber Sicherheit geht vor. Vielleicht hilft dieser Erfahrungsbericht jemandem, zumindest sehr sehr wachsam zu sein, denn schlimme Unfälle können auch nach langem friedlichen Zusammenleben noch passieren.