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Die Gemeinschaftshaltung von Wellensittichen mit anderen Vogelarten ist ein Thema, das viele Halter begeistert, in der Praxis jedoch oft unterschätzt wird. Wellensittiche sind gesellig, gleichzeitig aber sehr aktiv, neugierig und in engen Volieren auch territorial. Diese Eigenschaften machen sie zu spannenden, aber nicht immer einfachen Mitbewohnern. Eine funktionierende Gemeinschaftshaltung entsteht nur, wenn ausreichend Platz, passende Arten und eine kluge Volierengestaltung zusammenkommen. Vor allem neue Halter unterschätzen häufig, wie schnell Stress, Missverständnisse oder Revierverhalten zwischen verschiedenen Arten entstehen können.
Wie häufig funktioniert eine Gemeinschaftshaltung wirklich?
Teile deine Erfahrungen und hilf mit, verlässliche Erkenntnisse zu sammeln: Welche Vogelarten leben bei dir in einer funktionierenden Gemeinschaftshaltung mit Wellensittichen?
Bevor du neue Arten in eine Gemeinschaftshaltung integrierst, sollten die Grundlagen der Haltung stimmen. Dazu gehören eine großzügige Volierenfläche, mehrere Futterplätze, ausreichend Beschäftigung sowie die sichere Gestaltung der Umgebung. Hilfreiche Basisinfos findest du unter Wellensittich Haltung und Vogelkäfig für Wellensittiche. Eine stabile Gemeinschaftshaltung ist nur möglich, wenn alle Bedingungen für jede Art erfüllt werden – und zwar dauerhaft, nicht nur in den ersten Tagen.
Auch sollte man bedenken, dass sich eine Gemeinschaftshaltung im Jahresverlauf verändert: Brutstimmung, Mauser, Krankheit oder Stress können das Verhalten einzelner Vögel stark beeinflussen. Was heute harmonisch wirkt, kann morgen Konflikte hervorrufen. Daher ist das Konzept der Gemeinschaftshaltung nichts Statisches, sondern ein fortlaufender Prozess.
Geeignete Vogelarten für die Gemeinschaftshaltung
Für eine harmonische Gemeinschaftshaltung eignen sich vor allem ruhige und sozialverträgliche Arten, die ähnliche Bedürfnisse haben wie Wellensittiche. Besonders gut funktionieren australische Arten, da sie vergleichbare Verhaltensmuster, Aktivitätsphasen und Kommunikationsformen besitzen. Wichtig ist aber: Selbst geeignete Arten müssen immer ausreichend Platz haben, damit kein Vogel bedrängt wird. Je größer die Voliere, desto höher die Chancen auf eine stabile Gemeinschaftshaltung.
SchönsittichSensibel und ruhig. Funktioniert nur in sehr großen, strukturierten Volieren.
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ZiegensittichAktiv & neugierig. Benötigt sehr viel Platz und schrittweise Eingewöhnung.
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Weitere geeignete Arten in der Gemeinschaftshaltung
In großen, gut strukturierten Volieren funktionieren folgende Arten häufig gut in einer Gemeinschaftshaltung. Allerdings sollte jede Art nur integriert werden, wenn ihre Bedürfnisse verstanden und respektiert werden. Auch innerhalb dieser Gruppe kann es zu Spannungen kommen, wenn Platz oder Rückzugsmöglichkeiten fehlen.
- Feinsittich, Schmucksittich, Goldbauchsittich
- Katharinasittich, Schönsittich, Glanzsittich
- Bourkesittich, Nymphensittich, Zebrafink
- Kanarienvogel, Japanische Mövchen, Schmetterlingsfink
- Wachteln, Diamanttäubchen (Bodenbereich)
Für jede Gemeinschaftshaltung gilt: Getrennte Futterstellen, ausreichend Flugraum und sichtgeschützte Bereiche sind essentiell. Je stärker sich Arten in ihrer Lautstärke, Aktivität oder Futteraufnahme unterscheiden, desto besser müssen die Strukturen geplant werden.
Ungeeignete Arten für die Gemeinschaftshaltung
Einige Vogelarten sind für die Gemeinschaftshaltung mit Wellensittichen völlig ungeeignet. Sie können durch Aggressivität, territoriales Verhalten oder körperliche Überlegenheit zu schweren Verletzungen führen. Besonders bei Arten mit kräftigem Schnabel oder starkem Dominanzverhalten ist dringend von der Gemeinschaftshaltung abzuraten.
Großpapageien
- Ara
- Kakadu
- Graupapagei
Diese Arten sind körperlich weit überlegen und gefährden Wellensittiche in jeder Gemeinschaftshaltung. Bereits ein einziger Schnabelhieb kann lebensgefährlich sein.
Plattschweifsittiche (Platycercus)
- Pennantsittich
- Stanleysittich
- Rosellasittich
- Blasskopfsittich
- Gelbbauchsittich
- Brownsittich
Diese Arten sind schön anzusehen, aber äußerst territorial. Ihre kräftigen Schnäbel und ihre Durchsetzungsstärke machen sie zu gefährlichen Mitbewohnern in der Gemeinschaftshaltung.
Agaporniden (Unzertrennliche)
- Rosenköpfchen
- Schwarzköpfchen
- Pfirsichköpfchen
- Erdbeerköpfchen
- Rußköpfchen
- Grauköpfchen
- Orangeköpfchen
- Tarantapapagei
- Grünköpfchen
Agaporniden haben ein stark ausgeprägtes Territorialverhalten und können in einer Gemeinschaftshaltung schwere Verletzungen verursachen – besonders an Füßen und Zehen.
Sperlingspapageien
- Blaugenick-Sperlingspapagei
- Augenring-Sperlingspapagei
Trotz ihrer geringen Größe sind Sperlingspapageien äußerst durchsetzungsstark und neigen zu Zehenbissen. Eine Gemeinschaftshaltung ist mit ihnen nicht empfehlenswert.
Regeln für eine erfolgreiche Gemeinschaftshaltung
Grundprinzipien
- Arten wählen, die in Größe und Temperament zur Gemeinschaftshaltung passen.
- Langsame Eingewöhnung: Sichtkontakt → gemeinsamer Freiflug → gemeinsamer Käfig.
- Jede Art mindestens paarweise halten.
- Mehrere Futterstellen und Rückzugsbereiche schaffen.
- In den ersten Tagen der Gemeinschaftshaltung intensiv beobachten.
Eine erfolgreiche Gemeinschaftshaltung baut auf Geduld, Beobachtung und eine artgerechte Volierengestaltung. Viele Konflikte entstehen, weil Vögeln keine Fluchtwege, keine Ausweichmöglichkeiten oder keine Ruhebereiche zur Verfügung stehen. Eine gute Strukturierung mit Naturästen, unterschiedlichen Höhen und Sichtschutz ist entscheidend.
Ein Ersatzkäfig sollte immer bereitgehalten werden. Kommt es zu Jagerei, Stress oder Verletzungen, muss die Gemeinschaftshaltung sofort beendet werden. Weitere Sicherheitshinweise findest du unter Gefahrenquellen für Wellensittiche.
Weitere Tipps für die Gemeinschaftshaltung
- Wachsam sein: Bei Sittichen können in Sekunden Zehen verletzt werden.
- Kippt die Stimmung, muss die Gemeinschaftshaltung hinterfragt werden.
- Ausreichender Freiflug senkt Konflikte erheblich.
- Volierenstruktur an verschiedenen Arten ausrichten.
- Austausch mit Vereinen & Züchtern nutzen.
Fachliche Informationen bieten u. a. der BNA und die TVT.
Gemeinschaftshaltung während der Brutzeit?
Während der Brutstimmung wird jede Gemeinschaftshaltung hochriskant. Wellensittiche verteidigen ihr Territorium, Futterstellen und mögliche Nistplätze energisch. Andere Arten – besonders kleinere – können dabei schwer verletzt werden.
- Fremde Gelege werden zerstört.
- Brütende Weibchen anderer Arten werden bedrängt.
- Nester von Finken oder Kanarienvögeln werden zerrupft.
Wer züchten möchte, sollte die Gemeinschaftshaltung beendet und die Arten strikt trennen. Weitere Hinweise findest du im Ratgeber Wellensittiche züchten.
Fazit zur Gemeinschaftshaltung
Eine Gemeinschaftshaltung kann funktionieren – aber nur unter idealen Bedingungen. Sie eignet sich für geduldige Halter mit ausreichend Platz, Erfahrung und einer sorgfältigen Artwahl. Viele Kombinationen führen dagegen zu Stress, Territorialverhalten und Verletzungen.
Bei Unsicherheit gilt: Lieber auf artgleiche Gesellschaft setzen als riskante Gemeinschaftshaltung zu erzwingen. Wellensittiche sind mit eigenen Artgenossen meist am glücklichsten.

Glanzsittich
Bourkesittich

Ich habe seit 2Jahren ein Kanarienvogelpärchen und dazu kam ein Wellensittichpärchen. Jedes Pärchen hat seinen eigenen Käfig. Die vertragen sich gut. Frühstücken zusammen mit mir und sitzen oft im Fenster auf einer Stange.
Hallo
Also ich halte eine 10 köpfige Wellischar, mit einem Schwarm von 14 Kanarien und 2 Nymphys problemlos in einer 4m l x 2 hohen und 80 cm breiten aus mehreren Zimmervolieren zusammgesetzten ( jetzt) großen Voliere zusammen ( + tägl. Freiflug im ganzen Vogelzimmer)und selbst die Nachzuchten klappen sowohl bei den Wellis und den Kanarien gemeinsam in der Voliere völlig friedlich! ? Alle sind friedlich zueinander und gehen sich zur Not aus dem Weg! Ich weiß, es scheint unmöglich, ist aber wirklich tatsache! Und ich bin sehr stolz darauf??
Hallo ich habe eine frage, kann man Katharinasittiche und Unzertrennliche (Agapornis) und welli zu samen tun. Weiß das jemand.
Die Haltung von Wellensittichen und Kaatharinsittichen ist kein Problem. Allerdings würde ich Sittiche nicht mit Agaporniden zusammen lassen.
Hallo, ich halte 26 Wellis und 6 Nymphies in unserem Wohnzimmer, in getrennten Volieren. Das hat sich prima bewährt, würden doch die armen Nymphies ansonsten wohl verhungern.
Da hast du sicher sehr angenehme Fernsehabende, ich frage mich ob die Wellensittiche oder die Nymphensittiche lauter sind. ?
Das habe ich mich auch gerade gefragt, ich habe 2 Wellis und 2 Nymphies und meine Fernsehabende sind mit den 4 allein schon laut ^^
Jahrelang ein Agapis Pärchen und mehrere Wellensittiche zusammen harmoniert. Nie ein richtiges Streit mit Unfall oder ähnliches. Sogar könnten wir stets sehr freundschaftliche Verhältnisse beobachten.
Ob das reine Zufall war oder doch mögliche Kohabitation schwer zu sagen, aber es war tatsächlich eine harmonische und zufriedene Gemeinschaft.
Also, leider empfinde ich diesen Beitrag größtenteils als absoluten Schwachsinn. Diese sogenannten Vogelversteher die ihre Halbwahrheiten und Vermutungen zum besten geben hängen mir dermaßen zu Hals heraus. Jetzt mal Klartext. Seit mittlerweile 10 Jahren halte ich in meiner Gemeinschaftsvoliere im Garten 4 Wellensittiche, 3 Nympfensittiche, ein Pärchen Blasskopfrosellas, 4 Diamanttäubchen, 2 Schmuck Sittliche, 4 Bourcke Sittiche, 2 Glanzsittiche, 2 Chinesische Zwergwachteln und einige Zebrafinken zusammen. Noch nie gab es verletzte oder gar tote. Solange ausreichen Platz zu Verfügung steht und man keine NIST Möglichkeiten schafft gibt es da auch keinerlei Probleme. Ganz im Gegenteil ich hatte letztes Jahr 10 Zwergwachtelkücken von einem Gelege, diese haben alle ohne Probleme und Verletzungen das Erwachsenenstadium ereicht. Von Agaporniden oder Sperlingspapageien rate ich ab weil diese zu aggressiv. Einen Wellensittiche kann man außer zu grossen Papageien überall dazusetzen. Wenn es wirklich zu Streitereien Zwischen den verschiedenen Arten kommen sollte liegt das nur an ungeeigneter Unterbringung. Diese Artikel ist größtenteils Blödsinn.
Wir halten insgesamt in unserem Vogelzimmer 9 Zebrafinken, 5 Kanarienvögel und 4 Wellensittiche zusammen und alles klappt prima!
Mein einer Welli ist vor ein paar Monaten verstorben und jetzt möchte ich gerne einen neuen Vogel kaufen. Da wollte ich fragen, ob Nymphensittiche das selbe Futter bekommen wie Wellis?
Hallo,
nein, Nymphensittiche fressen anderes Futter. Außerdem sollten immer mindestens 2 Artengleiche Vögel zusammen gehalten werden
Richtig, Nymphensittiche bekommen anderes Futter als Wellensittiche. Jedoch ist die Ernährung von Wellensittichen nicht so verschieden.
Im Großsittichfutter sind nur einige Samen anders als im Wellensittichfutter, dass hält nicht von einer gemeinsamen Haltung ab.
Ich selber habe Wellensittiche mit Glanzsittiche und Schönsittiche in gemeinsamer Haltung. Neophemen bekommen noch anderes Futter und es gibt keine Probleme.
Also ich habe seit ca. 2 Jahren 2 Rosenköpfchen 6 Wellis und 5 Zebrafinken in der Voliere, es ist noch nichts passiert und das lustige ist, dass die Zebrafinken zu erst am der Kolbenhirse fressen dürfen, danach die Rosenköpfchen und zuletzt die wellis weil die immer etwas anderes tun. Nie gab es Verletzte Vögel. Die 2 Rosenköpfchen habe ich aus schlechter Haltung, 3 Zebrafinken von einer alten Frau und 4 Wellis von Leuten die sich nicht mehr IM die Tiere kümmern wollten. Die Voliere ist 20 Quadratmeter groß, wird aber bald vergrößert.
Hallo zusammen,
Ich muss sagen dass meine Wellis super mit meinen Ziegensittiche zurecht komm. Aber Bourkesittiche und Wellensittiche zusammen, klappte gar nicht.
Hallo,
ich habe eine sehr spezifische schwarmkonstellation die im Moment leider in einer 4×4 m Voliere aushalten müssen da ihr Heim renoviert und vergrößert wird.
Ich halte 3 Paar Wellensittiche mit (jeweils 1 Paar) Nymphen-& Schönsittiche sowie 1 Paar Diamanttauben, 2 Paar Zebrafinken und Kanarienvogel zusammen. Die Bodenpolizei setzt sich aus 1 Paar Straußenwachtel und 2,4 Chinazwergwachteln zusammen.
Am Anfang dachte ich was ein bunter Haufen und ob das gut geht (alles Abgabevögel bis auf die Wachteln und Wellis), aber ich kann sagen dass ich zutiefst überrascht bin, was das Zusammenleben dieser ganzen Arten angeht. Die Wachteln sitzen nachts alle unter dem selben Baum in einer Runde und die Flieger haben sich zusammen einen gemeinsamen Schlafplatz in der Voliere auserkoren. Jede Art hat ihren eigenen Futterplatz wo jeder weiß was sein ist. Futterneid oder dergleichen hat keine Chance. Natürlich wird mal etwas gezischt aber es ist genugend ausweichmoglichkeit da. Dann sitzt nachher die Nymphensittiche neben dem Zebras und alles ist wieder friedlich.
Allerdings lehne ich wehement Springsittiche und dergleichen ab. Also alles was über Nymphen hinausgeht. Ich lese immer wieder von abgebissenen Beinen und Schnäbeln bei der kleineren Art, dass will ich mir nicht auf die Fahne schreiben lassen. Gleiches für Agaporniden. Außerdem finde ich diese Vögel sehr lebhaft, die würden meine kleine Patchworkfamily nur unruhig machen und dann wäre es wohl vorbei mit dem Frieden.
Hallo Vogelfreunde,
ich halte seit 3 Jahren Nymphensittiche und Wellensittiche zusammen und es gab bis jetzt keine Probleme. Eher war ich völlig erstaunt als ich eines Tages einen meiner weißen Wellis schnäbelnd mir einem Nymphi beobachten konnte.
Nymphensittiche und Wellensittiche zusammenhalten kann natürlich gut gehen, aber bei der Zucht von Wellensittichen sollte man genau auf seine Vögel schauen. Zudem muss der Platz für alle Vogelarten bei einer Gemeinschaftshaltung vorhanden sein.
Hallo.. ich habe eine Große Voliere (Ausgebauter Garagenraum) und halte Wellensittiche mit Zebrafinken, Kanarienvögel und Reisfinken zusammen. Desweiteren laufen zur Zeit meine (Lege)Wachteln mit in der Voliere. So etwas harmonisches wie dort, habe ich nirgends erlebt. Jede Vogelart respektiert die andere, und Revier- oder sonstige Verhalten was das streiten ums Fressen angeht kenne ich nicht. Die Voliere ist am Haus bzw hier vor Ort und ich bin mehrmals täglich viele Minuten bei meinen Tieren, da die Hühner- und Entenhaltung angrenzt hier am Hof. Beim morgendlichen Füttern kommen Zebrafinken, Wellensittiche und Kanarienvögel gemeinsam zum Napf und fressen – mal überwiegt die eine, mal die andere Vogelart – aber „Stress“ um den Platz gibt es nicht – habe ich bisher nie beobachtet – und ich halte die Vögel nun schon knapp 10 Jahre zusammen. Zar nicht alle hier am Hofe, aber auch davor hatte ich diverse Volieren mit Mischpopulationen – und hatte nie das Gefühl, da gäbe es Komplikationen – egal ob es um den Schlaf-, Fress- oder sonstigen Platz ging. Die Wellensittiche und Kanarienvögel haben zwar ihre jeweiligen Lieblingsschlafplätze- die aber von anderen dann wenns ums Schlafen geht.. auch respektiert werden – ansonsten flattern alle bunt den Tag über umher – und dem geprabbel nach gehts auch allen gut miteinander! Verletzungen bezüglich blutigen Füßchen etc.. gibt es keine – und das jetzt seit 3 Jahren in der großen Voliere im umgebauten Garagenraum. Man glaubt es kaum, seit ich die Legewachteln bei meinem Ziervögeln halte, sehen diese agiler, fitter und lebensfroher aus. Die Wachteln blühen richtig auf! Davor hatten die einen separaten Stall, wo es ständig streitereien untereinander gab; Blutige Wachteln, etc. Auch mit den Hühnern zusammen gab es nach anfänglichem super Zusammenleben auf einmal Probleme. Nun bei den Wellensittichen, Zebras und Co habe ich so fitte Wachteln wie lange nicht. Generell gesagt, rate ich KEINEM Neueinsteiger zu einer Vergesellschaftung solcher Kombinationen, aber muss meine Positiven Erfahrungen dennoch teilen – vielleicht ist bei Ausreichendem Platz, Futterangebot und bei genügend Artgenossen das Stresspotiential geringer bis nicht vorhanden – es gibt bei mir einfach keinen Grund zu streiten – ist für alle genug vorhanden. Vielleicht ist es auch ein bisschen die Erziehung – spaß am Rande. So wie es läuft, würde ich es jederzeit wieder tun. Und solange es so prima klappt, bleibe ich auch bei meinem Mischschwarm – ob das jetzt so „Perfekt“ ist oder auch nicht – es herrscht Harmonie – die man sehen kann. :)
Habe schon über mehrere Jahre Zebrafinken und Wellis in einer Zimmervoliere. Natürlich sind die Wellis die Ersten die ans Futter dürfen und die besten Schlafplätze haben aber ansonsten kommen die Zebras sehr gut klar und wissen sich mit Geschick zu wehren.
Mit Agaporniden ging dies nicht gut. Diesecsind sehr Fußfixiert und deshalb würde ich Sie nicht mehr mit andren Sittichen zusammen setzen.
Hallo,
ich habe zur Urlaubsbetreuung ganzjährig wechselnde Vögel in einem sehr großen Freiflugraum. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kanarienvögel, Wellensittiche und Zebrafinken gut harmonisieren, sofern alle genug Platz haben. Das A&O ist weniger die Art und ob sie sich in der Natur begegnen würden sondern viel mehr der Platz, Ausweichmöglichkeiten und wie stark die Vögel sind. Ich würde keine großen Arten mit kleinen Arten zusammen halten, wenn ein Großer schlecht trauf ist, kann das für den Kleinen schlimm enden…
Viele Grüße
Danke für deinen Beitrag. Gerne kannst du in unserem Artikel Urlaubsbetreuung für Ziervögel deine Daten hinterlassen oder du schreibst uns eine Mail wir stellen deine Urlaubstbetreuung dann gerne vor.
Aber du hast recht, Spitz- und Krumschnäbel begegnen sich in freier Wildbahn haben dort aber Platz sich aus dem Weg zu gehen.
Als Vogelzüchter achte ich sehr darauf, dass die verschiedenen Vogelarten völlig getrennt von einander aufwachsen. In meiner langjährigen Zuchterfahrung habe ich schon so manche Unfälle bei Gemeinschaftshaltungen gesehen.
Hallo wollte dennoch mal etwas fragen. Ich habe 2 paar Wellensittiche und 1 paar Ziegensittiche sie leben alle in einer Außenvoliere die ca 20 qm groß ist. So leben diese friedlich miteinander alles ohne Probleme. Jetzt wollte ich gerne das meine Wellensittiche junge bekommen, und wollte fragen ob es gute Tipps gibt wie ich die Nistkästen aufhängen kann um unnötigen Stress zu machen?
Hallo, vielen Dank für Deine informative Info- Seite. Zu dem Thema Wellensittich mit anderen Vogelarten möchte ich Dir auch kurz meine Erfahrung mitteilen. Ich habe schon seit über 10 Jahren eine sehr geräumige Freivoliere (ca. 5×6 m plus Schutzhaus). Dort halte ich einen Wellensittichschwarm. Hin und wieder nehme ich Wellis aus den umliegenden Tierheimen auf, und eines Tages war in dem Welliraum vom Tierheim auch ein Springsittichpärchen. Man versicherte mir, dass die sich absolut vertragen, also nahm ich Wellis und Springer mit und sie lebten bie mir ohne jede Probleme für über ein halbes Jahr. Eines Tages hatte ich ein schwächelndes Welli Weibchen, Mauserstress, und der Springer hat sie attackiert und ihr den gesamten Oberschnabel abgebrochen. Es war absolut grauenvoll, und es gab natürlich keine Rettung. Seitdem sind sie getrennt, die Springer inzwischen mit anderen Laufsittichen, und die Wellis wieder unter sich. Die Kräfteverhältnisse passen einfach nicht, die Springer haben viel kräftigere Schnäbel, und sind zudem auch noch flinker, das ist einfach im Fall von Reibereien nicht fair. Die Springer und Ziegen würden zwar zu gern zu den Wellis, aber Sicherheit geht vor. Vielleicht hilft dieser Erfahrungsbericht jemandem, zumindest sehr sehr wachsam zu sein, denn schlimme Unfälle können auch nach langem friedlichen Zusammenleben noch passieren.