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Agaporniden (Unzertrennliche, Lovebirds)

Agaporniden, auch „Liebesvögel“ oder „Unzertrennliche“ genannt, sind farbenprächtige Kleinpapageien, die sich durch ihr charmantes Sozialverhalten und ihre starke Partnerbindung auszeichnen. Sie gehören zur Familie der Eigentlichen Papageien und sind weltweit beliebte Haustiere. In diesem Artikel erfährst du alles über Haltung, Pflege, die verschiedenen Arten und Besonderheiten dieser faszinierenden Vögel.

Steckbrief: Agaporniden

Wie alle Papageien sind Agaporniden sehr gesellige Vögel, die niemals einzeln gehalten werden dürfen. Hat sich ein Pärchen gefunden, bleibt es oft ein Leben lang zusammen. Das ausgeprägte Liebesverhalten, das gegenseitige Kraulen und das enge Zusammenkuscheln sind Hauptmerkmale dieser Art – daher der englische Name Lovebirds.

Merkmal Angabe
Herkunft Afrika (hauptsächlich südlich der Sahara), Madagaskar
Wissenschaftlicher Name Agapornis
Systematik Ordnung: Papageien (Psittaciformes) | Familie: Altweltpapageien
Körperlänge 13 – 18 cm
Gewicht ca. 40 – 60 g
Lebenserwartung 10 – 15 Jahre (bei guter Pflege auch älter)
Arten 9 anerkannte Arten
Besonderheit Extrem ausgeprägte Paarbindung, Territorialverhalten

Pärchen Unzertrennliche (Agapornis) kuschelt miteinander

Besonderheiten und Verhalten

Eine der auffälligsten optischen Eigenschaften vieler Agaporniden-Arten ist der charakteristische weiße Augenring (z. B. bei Schwarz- und Pfirsichköpfchen). Dieser Hautring hebt sie optisch deutlich von anderen Kleinpapageien ab.

Achtung: Territorial und „bissig“

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Obwohl es sehr friedlich aussieht, wenn die Unzertrennlichen kuscheln, täuscht der Schein: Agaporniden sind sehr revierbezogene und durchsetzungsstarke Vögel. Ihr Schnabel ist im Verhältnis zur Körpergröße extrem kräftig.

Wichtiger Warnhinweis: Die Vergesellschaftung von Agaporniden mit Wellensittichen sollte unbedingt vermieden werden! Agaporniden können Wellensittiche schwer an den Beinen verletzen („Zehenbeißer“). Auch wenn eine Voliere groß wirkt, kommt es oft zu blutigen Auseinandersetzungen.

Herausfordernde Geschlechterbestimmung

Im Gegensatz zu Wellensittichen zeigen Agaporniden keinen Geschlechtsdimorphismus (äußerliche Unterschiede). Die Bestimmung ist daher schwierig:

  • DNA-Test (Empfohlen): Die sicherste Methode. Ein DNA-Test anhand einer frisch gezupften Feder gibt fast 100% Gewissheit.
  • Beckenknochen-Tastprobe: Erfahrene Züchter tasten den Abstand der Beckenknochen (bei Weibchen oft breiter). Diese Methode ist jedoch fehleranfällig.
  • Verhalten: Das Einstecken von Nistmaterial ins Gefieder (typisch für Rosenköpfchen-Weibchen) kann ein Indiz sein.

Die Arten der Agaporniden (Agapornis)

Es gibt neun anerkannte Arten. In der Heimtierhaltung dominieren vor allem drei Arten, während andere sehr selten sind.

1. Rosenköpfchen (Agapornis roseicollis)

Die wohl bekannteste und am weitesten verbreitete Art in deutschen Wohnzimmern. Sie besitzen keinen weißen Augenring.

  • Verbreitung: Südwestafrika (Namibia, Botswana, Angola).
  • Aussehen: Grünes Gefieder, lachsrosa gefärbtes Gesicht und Brust, leuchtend blauer Bürzel. Schnabel ist hornfarben.
  • Besonderheit: Das Weibchen transportiert Nistmaterial im Gefieder steckend zum Nest.

2. Pfirsichköpfchen (Agapornis fischeri)

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Diese Art gehört zur Gruppe der Augenring-Agaporniden. Das Pfirsichköpfchen steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN (Status: Near Threatened).

  • Verbreitung: Kleines Gebiet südlich und südöstlich des Viktoriasees (Tansania).
  • Aussehen: Grüne Grundfarbe. Kehle, Stirn und Wangen leuchtend orangerot. Ein gelbes Band geht in die grüne Brust über. Bürzel blau. Roter Schnabel.

Pfirsichköpfchen mit typischem Farbverlauf

3. Schwarzköpfchen (Agapornis personatus)

Ebenfalls ein Augenring-Agapornide, der durch seinen starken Kontrast besticht.

  • Verbreitung: Tansania und Kenia.
  • Aussehen: Körper grün, Kopf tiefschwarz bis dunkelbraun („Maske“). Die Brust ziert ein leuchtend gelbes Band. Roter Schnabel, weißer Augenring.

Schwarzköpfchen (Agapornis personatus)

Weitere, seltenere Arten

Folgende Arten sind in der Haltung seltener anzutreffen, oft aufgrund schwierigerer Zuchtbedingungen oder Schutzstatus:

  • Rußköpfchen (Agapornis nigrigenis): Ähnelt dem Schwarzköpfchen, aber mit braun-schwarzem Kopf und einem lachsfarbenen Fleck auf der oberen Brust. Gilt als gefährdet.
  • Erdbeerköpfchen (Agapornis lilianae): Sehr kleine Art. Kopf und Hals ziegelrot bis lachsfarben. Oft verwechselt mit Pfirsichköpfchen, aber ohne blauen Bürzel.
  • Grauköpfchen (Agapornis canus): Stammt aus Madagaskar. Zeigt als eine der wenigen Arten einen Geschlechtsdimorphismus (Männchen grauer Kopf, Weibchen ganz grün). Sehr scheu.
  • Taranta-Unzertrennliche (Agapornis taranta): Auch Bergpapagei genannt. Größte Art der Gattung. Männchen mit roter Stirn, Weibchen komplett grün.
  • Orangeköpfchen (Agapornis pullarius): Schläft oft kopfüber hängend. In der Zucht sehr anspruchsvoll.
  • Grünköpfchen (Agapornis swindernianus): In Menschenobhut quasi nicht vorhanden, da es auf spezielle Feigenarten als Nahrung angewiesen ist.

Verschiedene Farbschläge von Agaporniden

Haltung von Agaporniden

Agaporniden sind bewegungsfreudige Flugkünstler. Die wichtigste Regel lautet: Viel Platz und niemals Einzelhaltung.

Der Käfig und Freiflug

Ein Käfig für ein Pärchen sollte die Maße von 120 x 60 x 100 cm (Breite x Tiefe x Höhe) nicht unterschreiten. Da Agaporniden Streckenflieger sind, ist die Breite wichtiger als die Höhe. Täglicher, mehrstündiger Freiflug im vogelsicheren Zimmer ist Pflicht.

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Einrichtung und Zubehör

  • Naturäste in verschiedenen Dicken (wichtig für die Fußgesundheit und Krallenabnutzung).
  • Schlafhäuschen oder Sitzbrettchen: Agaporniden schlafen gerne hoch oben. (Hinweis: Geschlossene Kästen können den Bruttrieb anregen).
  • Beschäftigung: Frische Zweige (Weide, Obstbaum) zum Schreddern sind das beste Spielzeug. Auch Korkröhren werden geliebt.
  • Badegelegenheit: Agaporniden baden sehr gerne.

Außenhaltung: Eine Haltung in einer Außenvoliere ist möglich, wenn ein beheiztes Schutzhaus (mind. 10-15 °C) vorhanden ist. Ohne Heizung können die Zehen der Vögel im Winter erfrieren.

Ernährung

Eine reine Körnermischung reicht nicht aus. Agaporniden neigen bei Bewegungsmangel zur Verfettung.

  • Grundfutter: Eine hochwertige Körnermischung für Agaporniden (ohne zu viele Sonnenblumenkerne).
  • Frischfutter (Täglich): Gemüse (Gurke, Paprika, Möhre, Zucchini) und Küchenkräuter. Obst (Apfel, Beeren) wegen des Fruchtzuckers nur in Maßen.
  • Mineralien: Grit, Sepiaschale und ein Mineralstein müssen immer verfügbar sein.
  • Zweige: Biete regelmäßig frische Äste mit Knospen an.
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Zucht und rechtliche Hinweise

Früher war für die Zucht von Papageien und Sittichen in Deutschland eine Genehmigung erforderlich (Psittakose-Verordnung). Diese wurde 2012 aufgehoben.

  • Hobbyzucht: Für die private Zucht von wenigen Paaren ist in der Regel keine Genehmigung mehr nötig.
  • Gewerbsmäßige Zucht: Wer regelmäßig züchtet und verkauft, benötigt oft eine Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz. Bitte informiere dich beim zuständigen Veterinäramt.
  • Artenschutz: Alle Agaporniden (außer Rosenköpfchen) stehen unter Artenschutz (BArtSchV / CITES). Züchter müssen meist ein Nachweisbuch führen und Ringe verwenden (z.B. vom BNA oder der AZ).
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Ablauf der Brut

Agaporniden sind Höhlenbrüter. Nistkästen (ca. 20 x 20 x 25 cm) werden meist im Frühjahr angeboten.

  1. Nestbau: Agaporniden bauen im Gegensatz zu Wellensittichen echte Nester. Biete Weidenrinde, Stroh oder Kokosfasern an.
  2. Eiablage: Das Weibchen legt ca. 4–6 Eier. Brutdauer: ca. 23 Tage.
  3. Aufzucht: Die Küken schlüpfen blind und nackt. Sie werden ca. 5–6 Wochen im Nest gefüttert.

Wichtig: Gönne den Tieren nach maximal 2 Bruten im Jahr eine Pause, um das Weibchen nicht zu entkräften.

Agaporniden kaufen: Worauf achten?

Agaporniden sind anspruchsvolle Mitbewohner. Vor dem Kauf solltest du Lärmempfindlichkeit und Urlaubsvertretung klären.

Bezugsquellen

  • Tierheim / Abgabe: Viele „Scheidungswaisen“ suchen ein Zuhause. Dies ist oft der beste Weg.
  • Züchter: Kaufe nur bei Züchtern, die ihre Tiere in großen Volieren halten und Auskunft geben.
  • Zoohandel: Achte kritisch auf Hygiene und Platzangebot.

Gesundheitscheck & Alter

Ein gesunder Vogel hat klare Augen, ein glattes Gefieder und eine saubere Kloake.
Abgabealter: Ein seriöser Züchter gibt Jungvögel ab, sobald sie absolut futterfest sind. Das ist in der Regel im Alter von ca. 10 bis 12 Wochen der Fall. Man muss nicht bis nach der Jugendmauser (6 Monate) warten, wie früher oft behauptet wurde, allerdings sind Vögel erst dann geschlechtsreif und ausgefärbt.

Häufige Fragen (FAQ)

Agaporniden, auch „Unzertrennliche“ genannt, sind kleine afrikanische Papageien. Sie sind berühmt für ihre enge Paarbindung, ihr lebhaftes Temperament und ihr starkes Revierverhalten.
Es gibt neun anerkannte Arten. Die „Großen Drei“ in der Haltung sind Rosenköpfchen, Pfirsichköpfchen und Schwarzköpfchen.
Nein, niemals. Einzelhaltung ist Tierquälerei. Agaporniden brauchen zwingend einen gegengeschlechtlichen Artgenossen, da der Mensch den Partner nicht ersetzen kann.
Bei guter Haltung und Ernährung werden sie durchschnittlich 12 bis 15 Jahre alt, manchmal sogar bis zu 20 Jahre.
Für ein Paar gilt als absolutes Minimum 100-120 cm Breite. Wichtiger als der Käfig ist jedoch der tägliche Freiflug über mehrere Stunden.
Ja. Agaporniden haben eine sehr schrille, metallische Stimme. Sie kommunizieren viel und lautstark. Wer empfindliche Nachbarn hat oder Lärm nicht verträgt, sollte sich keine Agaporniden anschaffen.
Davon wird dringend abgeraten. Agaporniden sind körperlich überlegen und können Wellensittiche schwer verletzen (Bisse in die Füße).

Fazit: Sind Agaporniden die richtigen Vögel für dich?

Agaporniden sind faszinierende Hausgenossen, die mit ihrer Farbenpracht und ihrem ausgeprägten Sozialverhalten begeistern. Der Name „Unzertrennliche“ ist bei ihnen Programm: Es ist berührend zu beobachten, wie liebevoll Paare miteinander umgehen.

Doch die Anschaffung sollte gut überlegt sein. Agaporniden sind:

  • Lautstark: Ihre schrillen Stimmen sind nicht jedermanns Sache.
  • Anspruchsvoll: Sie brauchen viel Platz, Beschäftigung und zwingend einen Partner.
  • Langlebig: Du übernimmst Verantwortung für bis zu 15 Jahre.

Zusammenfassend gilt: Agaporniden sind keine Vögel für „nebenbei“. Wer jedoch bereit ist, sich auf die Bedürfnisse dieser kleinen Persönlichkeiten einzulassen und ihnen eine artgerechte Voliere sowie Freiflug bietet, gewinnt mit den Unzertrennlichen Freunde fürs Leben, die jeden Tag für Unterhaltung sorgen.

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Vögel sind meine Leidenschaft: Schon seit Kindheitstagen ist mein Leben eng mit Wellensittichen verbunden. Mittlerweile bereichern auch andere australische Sittiche meinen Alltag. Als aktives Mitglied der AZ e. V. teile ich hier fundiertes Praxiswissen für eine Haltung, bei der das Tierwohl an erster Stelle steht. Dieses Projekt betreibe ich mit viel Herzblut – unabhängig, ehrlich und zur Kostendeckung finanziert durch *Affiliate-Links und Werbung.

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    Mareike 11. Mai 2021 at 18:46 - Reply

    Hallo,
    seid 14 Tagen haben wir ein neues Familienmitglied. Nämlich ein Agapornidenkücken.
    Wir würden dieses Kücken gerne versuchen zu zähmen sowie auch an Gemüse gewöhnen. Da das Elternpaar leider keine Erfahrung mit Obst oder Gemüse in ihrem ehemaligen „Zuhause“ gemacht haben, würde ich das bei dem Kücken gerne ändern. Wann darf ich das Kücken das erste Mal
    anfassen ohne das es von der Mutter verstößt und wie kann ich es am besten zähmen und an das essen gewöhnen?

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      Maik 15. Mai 2021 at 06:33

      Im Prinzip kann man die Küken ab dem Schlupf anfassen. Jedoch solltet ihr mit mindestens 4 Wochen warten und euch dann intensiver um den Kleinen Agaporniden zu kümmern.

      Jungvögel werden schnell zahm, jedoch sollten die Elterntiere immer im Vordergrund stehen.

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    werner mutz 18. Mai 2020 at 14:15 - Reply

    HALLÖCHEN ICH HABE SEIT KNAPP ZWEI JAHREN EIN PÄRCHEN SCHWARZKÖPFCHEN SEIT EINIGER ZEIT HABE ICH EIN NISTKASTEN SIE LEGT SCHON JANUAR EIER, ABER BIS JETZT HABEN SIE ES NICHT GESCHAFFT DIE EIER AUSZUBRÜHTEN. ICH WEIS NICHT WARUM HABE ICH WAS FALSCH GEMACHT, KÖNNEN SIE MIR DA WEITER HELFEN?

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      Maik 29. Mai 2020 at 10:06

      Die Brut bei den Agaporniden hängt von vielen Faktoren ab. Natürlich muss die Ernährung umgestellt werden. Hier ist es wichtig, dass sie viele Mineralien und viel Eiweiß zugefüttert werden. Das Nistmaterial ist auch sehr wichtig. Frische Zweige, ich würde Weide empfehlen, sollten zur Verfügung stehen. Sind alle Vorbereitungen getroffen und die Schwarzköpfchen wollen kein Nachwuchs bekommen, bitte den Nistkasten komplett entfernen. Nach zirka 3 Wochen den Kasten mit frischen Zweigen wieder Anbieten. Es kann vorkommen, dass der Hahn die Eier nicht richtig befruchtet.

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    Juliane 18. April 2018 at 21:44 - Reply

    Hallo, wir übernehmen nach einem Trauerfall ein Pfirsichköpfchen. Der kleine lebt alleine seit ein paar Jahren. Macht es Sinn noch einen Partner zu besorgen? Und wie ist es mit der Geschlechtsbestimmung? Liebe Grüße

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      Maik 19. April 2018 at 11:33

      Bei allen Vögel solltest du eine Einzelhaltung vermeiden, natürlich brauchen auch Pfirsichköpfchen einen Partner. Da Agaporniden (Pfirsichköpfchen) keinen Geschlechtsdimorphismus haben, geht eine Geschlechtsbestimmung nur über einen DNA-Test. Dazu einfach eine Feder vorsichtig ausrupfen und ins Labor schicken. Hierzu kannst du zum Beispiel das Labor Tauros Diagnostik für die Geschlechtsbestimmung nutzen.

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    Yvonne 6. Dezember 2017 at 19:28 - Reply

    Hallo Maik, mit interesse lese ich deine Kenntnisse über die kleinen Agas und hoffe, nun auch bei dir Hilfe zu bekommen. Ich habe eine große Zimmervoliere mit einem Pärchen, die nun momentan Nachwuch habens. Also sie hat 6 Eier gelegt in einen dafür angeschafften Nistkasten.

    Der Zoohändler meines Vertrauens hat gesagt, dass die kein Nistmaterial benötigen. Hat bisher auch geklappt, wie gesagt 6 Eier. Frische Weidenzweige sind ständig in der Voliere und wurden vor der Brutzeit auch immer komplett benagt und zerlegt. Vor 4 Tagen ist das erste Küken geschlüpft und wurde auch umhegt und gefüttert. Vorgestern das zweite geschlüpft. Beide haben immer leise gepiept und Mutti hat sie betreut. Ich füttere hochwertiges Aga Futter und nun zusätzlich Aufzuchtfutter.

    Seit gestern abend kein Piepen mehr und heute morgen beide tot. Mir fiel auf, dass die beiden immer seitlich ohne Schutz lagen, weil ja noch die anderen Eier bebrütet wurden. Der Papa hat aber auch oft mit im Kasten gesessen und mit gewärmt. Dies ist die erste Brut der Beiden, sind auch noch nicht so alt (4 + 2 Jahre).
    Das mit der Luftfeuchtigkeit scheint ein Problem, die Voliere steht im Wohnzimmer und da ist es wohl eher trocken….. Soll ich die beiden toten Küken aus dem Kasten nehmen? Sie lässt mich nicht ran. Wenn sie mal raus kommt, frisst und trinkt sie ganz schnell und ist in wenigen Sekunden wieder im Kasten. Was kann ich jetzt noch tun, damit nicht alle Küken sterben? Danke und viele Grüße Yvonne

    • cbee08b68f65a13063f4916613056e567b421c61dbd09942883e7875e9e127a1?s=54&d=mm&r=g
      Admin 20. Dezember 2017 at 08:40

      Hallo Yvonne,

      sorry für die verspätete Antwort, eine schwere Erkältung hat mich nicht aus dem Bett gelassen. Bei Agaporniden solltest du unbedingt Nistmaterial verwenden. Agas sind Nestbauer, verwenden kannst du Stroh, Heu, kleine Zweige und Sägespäne. Das zerlegen der Weidenzweige ist völlig normal, da diese dann zum Bau vom Nest verwendent werden. Die toten Küken müssen unbedingt aus dem Kasten. Bei der Luftfeuchtigkeit solltest du mindestens 60 % erzielen. Dazu unbedingt ein Hygrometer kaufen und ggf. einen Luftbefeuchter.

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    riesen Monika 31. Oktober 2017 at 13:05 - Reply

    Ich habe seit 9 Tagen Agaporniden. Ich denke mal, es sind Scharzköpfchen oder einer evt. Pfirsichköpfchen. Ich habe als Obst, bisher Apfel, Banane, exotische Früchte, sowie Feldsalat angeboten. Doch bisher, habe sie keines davon gefressen ich verstehe es nicht, mach ich etwas falsch? Ich habe nun Paprikaschoten gekauft, aber noch nicht gegeben. Könnt ihr mir ein Rat geben?

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      Admin 20. Dezember 2017 at 09:56

      Wenn die Tiere Frischkost, wie Obst und Gemüse, nicht kennen kann es vorkommen bis sie etwas dauern sie daran zu gewöhnen. Bei Salatgurke paniere ich immer mit etwas Körner, dass könnte eventuell etwas helfen.

      Vögel an Frischkost gewöhnen

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    riesen Monika 12. Oktober 2017 at 12:12 - Reply

    Ich bekomme nächste Woche zwei Pfirsichköpfchen, das erste mal. bisher habe ich nur Zebrafinken. Ich habe eine große voliere H120 B60 T60 man sagte mir das es reichen würde. Meint ihr das es reicht? Ich möchte ja nur 2 Pfirsichköpfchen. lg Monika

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      Admin 24. Oktober 2017 at 10:21

      Die Voliere hat gute Maße, jedoch ist sie mehr für die Zebrafinken geeignet. Pfirsichköpfchen benötigen wie Sittiche Käfige bzw. Volieren die mehr Breite als Höhe haben. Mit genügend Freiflug sollte es aber dennoch funktionieren.

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    Siggi 8. Oktober 2017 at 07:55 - Reply

    Hallo habe zwei Agaponiten ist es normal, dass wenn ich sie fliegen lasse sie die Tapeten abreisen.

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      Admin 24. Oktober 2017 at 09:56

      Das Vögel Tapete fressen ist normal und kann kaum verhindert werden.

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    Egon Wendelken 18. Januar 2017 at 15:34 - Reply

    Hallo, möchte meine Zucht aufgeben. Würde die Vögel zu einem Spottpreis abgeben. Ebenso eine Anbauvoliere 3x3x3 m. Eigenabbau in 28816 Stuhr.

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      Doris Becker 31. Oktober 2018 at 09:44

      Hallo Herr Wendelkern, habe eben Ihren Beitrag gelesen, der ist ja vom letzten Jahr.
      Meine Frage, haben Sie noch Schwarz-oder Pfirsichköpfchen zu verkaufen?
      Würde mich über eine Antwort freuen.
      Doris Becker

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    eliseo Maugeri 29. Dezember 2016 at 14:32 - Reply

    Ich habe eine Frage!

    Muss man den einen Nistkasten am Käfig anbringen, weil eigentlich soll es bei 4 Vögel bleiben!!????

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      Maik 6. Januar 2017 at 06:39

      Wenn du nicht züchten möchtest brauchst du keinen Nistkasten.

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    Janssen hans 30. August 2016 at 16:58 - Reply

    Meine Agaporniden haben schon 6 Eier im Nistkasten gehabt und es nichts passiert. Wie kann das sein, ist das Männchen schon zu alt?

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      Maik 31. August 2016 at 07:25

      Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Brut von Agaporniden ist natürlich geschlechtsreife und gesunde Aga’s und das richtige Nistmaterial. Nicht immer ist eine Zucht von Erfolg gekrönt. Hat die Henne ihre Eier abgelegt, muss es nicht heißen, dass diese auch befruchtet waren. Zudem muss die Henne natürlich auf den Eiern sitzen und brüten. Ich stelle mir gerade die Fragen, ob du die Eier der Agaporniden durchleuchtet hast. Damit kannst du feststellen, ob diese wirklich befruchtet wurden oder die Henne die Eier ohne Tretakt gelegt hat.

      Für die Brut von Unzertrennlichen ist auch das Nistmaterial entscheidend. Der Nistkasten sollte eine Größe von 25x17x17 cm besitzen und zum Nestbau sollten verschiedenen Materialien angeboten werden. Geschälte Rinde von verschiedenen Bäumen, kleine Zweige von Obst- und Hasselnussbaum und etwas Sägespäne.

      Zweige und Rinde müssen täglich zur Verfügung gestellt werden, damit die Henne am Nest bauen kann. Störungen während der Brutzeit mögen Agaporniden nicht so gerne. Eine Nestkontrolle sollte nur unter Umständen alle 2 – 3 Tage erfolgen und die Reinigung der Voliere/Käfigs auch auf ein Minimum reduziert werden.

      Probleme bei der Brut kann es immer geben, egal bei welcher Vogelart. Nun kenne ich deine Unzertrennlichen nicht. Ich weiß nicht wie alt sie sind, aber sicher kann es sein das dein Aga Hahn zu alt ist. Genauso kann es sein, dass die Henne nicht die Voraussetzungen für eine Brut mitbringt. Zudem sollte die Zeit für die Brut beachten (je nach Art der Unzertrennlichen im Winter ansetzten). Wer Lovebirds in der Wohnung züchten möchte, muss auf die Luftfeuchtigkeit sehr achten, sie sollte so bei 60 – 70 % liegen. Ist diese zu niedrig besteht immer eine niedrige Schlupfraten bei Agaporniden.

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      Janssen hans 31. August 2016 at 10:32

      Vielen Dank für die Info. Mit freundlichen Gruß.

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    Dagmar 29. Juli 2016 at 18:29 - Reply

    Hallo kann ich die Vögel auch in der Wohnung fliegen lassen oder geht das nicht?

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    Rodiger 28. Juni 2016 at 06:09 - Reply

    Ich habe von meiner Mutter einen Unzertrennlichen vererbt bekommen. Das Weibchen ist schon seit Jahren tot und das Männchen lebt alleine. Da der Unzertrennliche einen zu kleinen Käfig hatte, haben wir einen großen gekauft. Nun hört man ihn die ganze Nacht piepen, was kann ich machen?

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      Maik 1. Juli 2016 at 07:39

      Ich weiß jetzt nicht wie lange ihr den Unzertrennlichen schon besitzt. Entweder er muss sich noch an die neue Umgebung gewöhnen oder worauf ich tippe ist das er sich einsam fühlt. Er benötigt einen Partner/Partnerin und viel Beschäftigung.

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      Grüße Silvia 25. Dezember 2016 at 10:30

      Hallo, du solltest dir einen Partner für den hinterbliebenen Vogel kaufen, dann ist der Vogel wieder glücklich und hört auf zu piepen. Es gibt Züchter in Deutschland, die extra für alleingebliebene, Einzelvögel verkauft.
      http://www.glosterzucht-isenberg.jimdo.com

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    Nadin 30. Januar 2016 at 07:56 - Reply

    Hallo,

    Wollte mal fragen, wie das ist, wenn man die Tiere nicht gleichzeitig aufnimmt. Geht das oder sollte man das besser vermeiden? Ich spreche von vielleicht 2 Wochen dazwischen. Gewöhnen / binden sich die Tiere dann dennoch aneinander oder sind sie dann zu fest auf den Menschen fixiert?

    Liebe Grüsse

    • 16d024e8ef7563fb85b3977ab20642d82f1b1b224a6ba66c7bcc19987da8d51b?s=54&d=mm&r=g
      Maik 30. Januar 2016 at 08:49

      Hallo Nadin, bei allen Ziervögel, also auch bei Agaporniden (Pfirsichköpfchen, Schwarzköpfchen, Rußköpfchen, Rosenköpfchen usw.) sowie bei Wellensittichen, Nymphensittichen u.a. ist es das beste die Vögel gleich paarweise aufzunehmen. Das ist definitiv stressfreier. Ich empfehle dir ein Pärchen von einen Züchter in deiner Umgebung zu kaufen und diese dann gleichzeitig an die neue Umgebung zu gewöhnen.
      Um deine Frage jedoch zu beantworten, Agaporniden und/oder andere Ziervögel gewöhnen sich nicht innerhalb von 2 Wochen an den Menschen. Bei manchen ist die Eingewöhnungszeit deutlich länger. Du könntest einen Vogel später dazu setzen.

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    Florian 19. Januar 2016 at 21:27 - Reply

    Hallo,

    wir haben ein Pärchen zur Pflege bekommen und nun sind Sie quasi unsere festen Mitbewohner!

    Gerade habe ich ein Ei auf dem Boden der Voliere entdeckt! Es ist intakt! Was kann passiert sein?

    Ich habe es vorsorglich in den Nistkasten gelegt, wo sich das Pärchen gerade aufhält!

    War das falsch?

    MfG

    • 16d024e8ef7563fb85b3977ab20642d82f1b1b224a6ba66c7bcc19987da8d51b?s=54&d=mm&r=g
      Maik 20. Januar 2016 at 07:15

      Hallo Florian,

      ungewöhnlich das deine Agaporniden das Ei auf den Boden gelegt haben. Für die Brut von Agaporniden benötigen die Vögel Nistmaterial im Kasten. Dafür solltest du dünne Weiden- und/oder Haselnusszweige bzw. Rinde von Weichgehölze in den Nistkasten legen. Die Henne wird es sich dann schon heimisch machen, mindestens alle zwei Tage solltest du frische Ästchen geben. Das Ei kannst du aber entfernen, es wird sicher von der Stange auf den Boden gefallen sein und somit einen Schaden haben. Zumal Eier die auf den Boden gelegt wurden nicht bebrütet werden. Zum Thema Nistkasten, er sollte nicht zu klein sein, also Nistkästen für Wellensittiche, wären für Agaporniden zu klein. Für Aga’s benötigst du Nistkästen in der Größe für Nymphensittiche, damit sie Vögel den Kasten anerkennen.

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    Georg 9. November 2015 at 10:30 - Reply

    Ich züchte seit Jahren Pfirsichköpfchen, Schwarzköpfchen & Rußköpfchen und kann aus Erfahrung sagen, dass Agaporniden (Unzertrennliche) mit viel Aufmerksamkeit und Betreuung schnell zahm werden und einen ans Herz wachsen.

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      Katarina 29. März 2016 at 19:27

      Hallo, wir haben uns letzte Woche ein Päärchen Agaporniden zugelegt. Aber sie sind sehr ängstlich & fliegen sofort weg, sobald man näher zum Käfig kommt. Hat jemand irgendwelche Tipps, was man machen könnte, damit sie sich schneller an uns gewöhnen? & wie lange geht das circa bis sie keine Angst haben werden?
      Ich habe erstmals im Leben Vögel zuhause, sind die Unzertrennliche zahme Vögel? Also kann ich sie mit der Zeit in die Hand nehmen & es streicheln? Oder geht das eher nicht?
      LG!

    • 16d024e8ef7563fb85b3977ab20642d82f1b1b224a6ba66c7bcc19987da8d51b?s=54&d=mm&r=g
      Maik 31. März 2016 at 07:59

      Agaporniden müssen wie alle anderen Vögel erst einmal ankommen. Alles bei dir Zuhause ist für sie fremd, neue Umgebung, neue und unbekannte Geräusche und von der Familie getrennt. Auf der Seite „Eingewöhnung von Wellensittichen“ habe ich beschrieben, wie ein Vogelhalter seinen gefiederten Freunden den neuen Lebensabschnitt gestalten kann. Diese Beschreibung kannst du auch auf Agaporniden anwenden und legst damit einen wichtigen Grundstein zum zahmen Vogel.

      Werden Agaporniden zahm?

      Nun jeder Vogel wird mit viel Beschäftigung zahm, jedoch dauert es seine Zeit. Du darfst nicht vergessen, dass Vögel Fluchttiere sind. Agas haben ein anderes Temperament als Sittiche und sind dadurch nicht so gut zu zähmen. Aber wenn du dich ausgiebig und ruhig mit den Vögeln beschäftigst werde sie die Scheu ablegen und irgendwann Vertrauen zu dir finden und nicht mehr so ängstlich sein.

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      Annie 16. Januar 2018 at 16:39

      Ich habe jetzt seit 5-6 Wochen 4 Aga’s in einer angemessenen großen Voliere. Leider ist einer von ihnen ein extremer Angsthase und schreckt die anderen immer mit auf…ich möchte dass sie mir vertrauen und auch zahm werden…aber ich könnte einen Tipp oder evtl eine führende Hand gebrauchen. Können Sie mir da weiter helfen?

      Evtl. Auch sowas wie einen Mentor den ich fragen kann…da Sie (oder darf ich du sagen?)
      Ja eine erfolgreiche und langfristige Erfahrung haben würde ich Sie gerne darum bitten.
      Gerne würde ich auch meine Email Adresse und weiteres hinterlassen!

      Freundliche Grüße, Annie-Mae