Das Gefieder eines Wellensittichs besteht aus verschiedenen Federarten, die jeweils eine bestimmte Aufgabe erfüllen:

  • Kontur- und Körperfedern: Sie bilden die sichtbare Körperoberfläche, bestimmen Farbe und Zeichnung und verleihen dem Vogel seine stromlinienförmige Form.
  • Deckfedern: Sie bedecken Teile der Flügel und des Schwanzes und schützen die darunterliegenden Federn vor Schmutz, Feuchtigkeit und Beschädigungen.
  • Schwungfedern: Diese großen und festen Federn sitzen an den Flügeln. Sie erzeugen Auftrieb und Vortrieb und werden in Hand- und Armschwingen unterteilt.
  • Steuerfedern: Die Schwanzfedern stabilisieren den Flug und helfen dem Wellensittich beim Lenken, Bremsen und Landen.
  • Daunenfedern: Die weichen Federn liegen unter dem sichtbaren Gefieder und bilden eine isolierende Luftschicht, die den Körper warm hält.
  • Faden- und andere Spezialfedern: Sie unterstützen unter anderem die Wahrnehmung der Federstellung und damit die Pflege und Kontrolle des Gefieders.

Schwung- und Steuerfedern werden zusammen als Großgefieder bezeichnet; die kleineren Körper- und Deckfedern gehören zum Kleingefieder. Mehr dazu: Federkleid beim Wellensittich: Aufbau, Mauser und Probleme.