Junger Wellensittich im Nistkasten – Wellensittiche züchten und aufziehen

Wellensittiche selber züchten bedeutet weit mehr, als einen Nistkasten aufzuhängen. Eine Brut bringt Verantwortung für Elterntiere und Jungvögel mit sich: Gesundheitsvorsorge, ausreichend Platz, eine sichere Haltung, realistische Abgabeplanung und ein vogelkundiges tierärztliches Netzwerk müssen vor dem ersten Ei stehen.

Dieser Ratgeber hilft dir bei der Entscheidung und Vorbereitung. Er ist keine Anleitung, um eine Brut um jeden Preis herbeizuführen. Wenn wichtige Voraussetzungen fehlen, ist es verantwortungsvoller, auf die Zucht zu verzichten und keinen Nistkasten anzubieten.

Zucht ist keine spontane Entscheidung

Jungvögel können krank werden, eine Henne kann in Legenot geraten und Eltern können unerwartet die Versorgung einstellen. Plane deshalb nicht nur die gewünschte Brut, sondern auch Platz, Kosten, tierärztliche Hilfe und die dauerhafte Versorgung aller Jungtiere ein, falls keine geeigneten neuen Zuhause gefunden werden.

Frisch geschlüpfte Wellensittichküken im Nistkasten
Wellensittichküken sind in den ersten Wochen vollständig auf die sichere Versorgung durch ihre Eltern und eine fachkundige Beobachtung angewiesen.

Bevor du züchtest: Die entscheidende Frage

Die Faszination für Küken ist verständlich. Dennoch sollte die Zucht nie allein daraus entstehen, dass Nachwuchs „süß“ ist. Frage dich zuerst, ob du auch dann dauerhaft Verantwortung übernehmen kannst, wenn die Brut nicht wie geplant verläuft.

  • Kannst du alle Jungvögel dauerhaft unterbringen, falls keine geeigneten Abnehmer gefunden werden?
  • Hast du genug Platz, um Paare bei Konflikten oder kranke Tiere getrennt und trotzdem artgerecht unterzubringen?
  • Kannst du Kosten für Untersuchungen, Notdienst und mögliche Behandlungen tragen?
  • Steht dir eine vogelkundige Tierarztpraxis zur Verfügung?
  • Kennst du Herkunft, Alter und möglichst auch Verwandtschaft deiner Zuchtvögel?
  • Hast du genügend Zeit für tägliche Beobachtung, Reinigung und Dokumentation?

Kannst du eine dieser Fragen nicht sicher mit Ja beantworten, verschiebe die Zucht. Gute Haltung und ein stabiler, harmonischer Schwarm sind wichtiger als Nachwuchs.

Rechtliches: Brauche ich eine Zuchtgenehmigung?

Für die private Hobbyzucht von Wellensittichen ist in Deutschland seit dem Wegfall der Psittakose-Verordnung grundsätzlich keine frühere Zuchtgenehmigung und keine seuchenrechtliche Ringpflicht mehr erforderlich. Die frühere Regelung wurde 2012 aufgehoben.

Was heute bei Zuchtgenehmigung, Ringpflicht, privater Nachzucht und möglichen Ausnahmen gilt, erklären wir ausführlich im Ratgeber Zuchtgenehmigung für Wellensittiche und Ringpflicht.

Das entbindet dich nicht von tierschutzrechtlicher Verantwortung: Wer Tiere hält, muss sie ihrer Art und ihren Bedürfnissen entsprechend ernähren, pflegen und unterbringen sowie über die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Das ist in § 2 Tierschutzgesetz verankert.

Sobald eine Zucht einen gewerbsmäßigen Charakter haben kann, etwa durch Umfang, Planmäßigkeit oder Gewinnerzielungsabsicht, solltest du vorher das zuständige Veterinäramt kontaktieren. In solchen Fällen kann eine Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz relevant sein. Lies dazu auch unseren Ratgeber Gewerbsmäßige Vogelzucht: Wann ist eine Erlaubnis erforderlich?.

Rechtlicher Hinweis

Rechtslage und örtliche Auslegung können sich ändern. Dieser Artikel ersetzt keine Auskunft des zuständigen Veterinäramts. Kläre besondere Fragen zu Artenschutz, gewerbsmäßiger Zucht, Verkauf oder Kennzeichnung vor Beginn der Zucht direkt mit der zuständigen Behörde.

Checkliste: Voraussetzungen vor dem Nistkasten

  • Gesunde, geschlechtsreife Tiere: Beide Wellensittiche sind tierärztlich untersucht, normalgewichtig und zeigen keine Krankheitsanzeichen.
  • Kein zu junges Zuchtpaar: Beginne nicht mit körperlich unreifen Vögeln. Besonders junge Hennen tragen ein erhöhtes Risiko für Probleme bei Eiablage und Brut.
  • Harmonisches Paar: Die Vögel gehen freundlich miteinander um, füttern sich freiwillig und zeigen keine wiederkehrenden Verdrängungs- oder Aggressionsprobleme.
  • Genetische Verantwortung: Keine Zucht mit nahen Verwandten. Dokumentiere die bekannte Herkunft und vermeide Kombinationen, deren Gesundheitsrisiken du nicht einschätzen kannst.
  • Separater, sicherer Zuchtbereich: Kein unkontrolliertes Brüten in einer Kolonie. Plane Trennmöglichkeiten und Quarantäneoptionen für Krankheit oder Konflikte.
  • Abgabe- und Platzplan: Die Jungvögel bleiben, bis sie sicher selbstständig fressen und fliegen. Sie dürfen nicht aus Platzgründen zu früh abgegeben werden.
  • Tierärztliche Absicherung: Telefonnummer und Erreichbarkeit einer vogelkundigen Praxis sowie eines Notdienstes liegen bereit.

Eine freiwillige Dokumentation ist auch bei Hobbyzucht sinnvoll. Notiere Elterntiere, Herkunft, Daten von Eiablage und Schlupf, Besonderheiten, Krankheiten und spätere Abgaben. Das hilft, Verwandtschaften nachzuvollziehen und wiederkehrende Probleme früh zu erkennen.

Zuchtbuch für Wellensittiche

Mit einem übersichtlichen Zuchtbuch kannst du Zuchtpaare, Eier, Schlupfdaten, Entwicklung, Gesundheitsauffälligkeiten und spätere Abgaben nachvollziehbar dokumentieren. Es ersetzt keine fachliche Beratung, schafft aber eine wichtige Grundlage für verantwortliche Entscheidungen.

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Gesundheit des Zuchtpaares

Vor jeder geplanten Brut ist eine Untersuchung bei einer vogelkundigen Tierarztpraxis sinnvoll. Viele Erkrankungen zeigen bei erwachsenen Wellensittichen zunächst nur unspezifische oder kaum sichtbare Symptome. Unter dem körperlichen Stress von Eiablage und Aufzucht können sie sich verschlechtern und auch die Jungtiere gefährden.

Beobachte deine Vögel nicht nur auf „munteres Verhalten“. Achte auf Gewicht, Kot, Atmung, Gefiederzustand, Aktivität und Futteraufnahme. Bestehen Unsicherheiten, wiederholte Verdauungsprobleme oder früher aufgetretene Krankheiten, sollte eine Brut nicht gestartet werden, bevor die Ursache geklärt ist.

Mehr dazu findest du unter Tierarzt für Wellensittiche und Kranke Wellensittiche erkennen.

Ernährung vor und während der Brut

Eine ausgewogene Ernährung ist während der Vorbereitung, Eiablage und Aufzucht besonders wichtig. Sie beginnt jedoch nicht erst mit dem Einhängen eines Nistkastens. Die Elterntiere sollten bereits langfristig gut ernährt und in stabiler körperlicher Verfassung sein.

Die konkrete Futterplanung muss zum Gesundheitszustand, zum bisherigen Futter und zur tierärztlichen Einschätzung passen. Überfütterung, ungeprüfte Vitaminpräparate oder abrupte Futterwechsel können ebenso problematisch sein wie eine einseitige Körnerfütterung.

  • Frisches Basisfutter: Eine hochwertige, zum Bedarf passende Körnermischung bildet die Grundlage.
  • Frisches Wasser und Hygiene: Wasser täglich wechseln; Keimfutter und feuchte Futtermittel besonders hygienisch zubereiten und Reste zeitnah entfernen.
  • Mineralversorgung: Mineralien und Kalzium müssen dauerhaft bedarfsgerecht verfügbar sein. Bei Unsicherheit oder Problemen mit der Eiablage entscheidet die vogelkundige Praxis über geeignete Ergänzungen.
  • Keine Experimente: Neue Präparate, hohe Vitaminmengen oder ungewohnte Futtermittel gehören nicht ohne fachlichen Grund in eine sensible Brutphase.

Weiterführende Informationen findest du unter Wellensittich-Ernährung, Keimfutter für Wellensittiche und Eifutter für Wellensittiche.

Brutumgebung sicher vorbereiten

Wellensittiche brauchen während einer Brut einen stabilen, ruhigen und sicheren Rahmen. Der Nistkasten ist kein Spielzeug und sollte nicht als Dekoration dauerhaft angeboten werden. Er kann Brutstimmung und Eiablage auslösen – auch dann, wenn die Voraussetzungen für eine verantwortbare Zucht nicht erfüllt sind.

Wellensittich sitzt vor einem Nistkasten in ruhiger Zuchtumgebung
Ein Nistkasten sollte nur angeboten werden, wenn die gesundheitlichen, räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen für eine verantwortbare Brut erfüllt sind.
  • Ruhiger Standort: Vermeide ständige Störungen, häufige Standortwechsel und direkten Zugriff durch andere Haustiere oder Kinder.
  • Stabiles Raumklima: Vermeide Zugluft, Überhitzung, starke Temperaturschwankungen und direkte pralle Sonne.
  • Sichere Unterbringung: Käfig oder Voliere müssen ausreichend Platz, sichere Einrichtung und eine praktische Möglichkeit zur hygienischen Kontrolle bieten.
  • Passender Nistkasten: Ein geeigneter Nistkasten benötigt eine sichere Befestigung und eine Nistmulde, damit Eier nicht unkontrolliert wegrollen.
  • Keine Koloniebrut für Einsteiger: Mehrere Paare in einer Brutvoliere können Konflikte, Nestkonkurrenz und Verletzungen auslösen. Plane Paare getrennt.

Mehr zur Auswahl und sicheren Befestigung findest du im Ratgeber Nistkasten für Wellensittiche. Informationen zum Raumklima findest du unter Luftfeuchtigkeit und Raumklima.

Brut und Aufzucht: Beobachten statt eingreifen

Nach einer erfolgreichen Paarung folgen Eiablage, Brut und Schlupf nicht bei jedem Paar nach einem festen Schema. Gelegegröße, Zeitpunkt des Brutbeginns und Entwicklung der Jungvögel können variieren. Beobachte deshalb aufmerksam, ohne das Paar durch unnötige Eingriffe zu stressen.

Kurze, ruhige und vorhersehbare Kontrollen können notwendig sein, etwa um die Hygiene zu beurteilen oder offensichtliche Probleme zu erkennen. Wie häufig und wie intensiv kontrolliert werden sollte, hängt von Paar, Brutverlauf und Erfahrung ab. Bei Unsicherheit hat die Einschätzung einer vogelkundigen Praxis Vorrang.

Wellensittichküken und Eier in einem Nistkasten
Küken entwickeln sich schnell, sind aber in den ersten Lebenswochen besonders empfindlich. Ihre Versorgung sollte möglichst durch die Elterntiere erfolgen.

Orientierung zum Brutverlauf

Die folgende Übersicht ist eine Orientierung, kein starrer Zeitplan. Entwicklungsabstände zwischen Geschwistern entstehen unter anderem dadurch, dass Eier zeitversetzt gelegt und bebrütet werden.

Phase Orientierung Verantwortung des Halters
Eiablage Die Henne legt Eier nacheinander; Gelegegröße und Abstand können variieren. Ruhe bewahren, Veränderungen dokumentieren und bei Anzeichen von Legenot sofort tierärztlich handeln.
Brutzeit Die Brutdauer liegt häufig ungefähr bei 18 Tagen, kann aber im Einzelfall abweichen. Störungsarme Umgebung, Hygiene und Versorgung der Eltern sicherstellen.
Schlupf Die Küken schlüpfen üblicherweise zeitversetzt und sind zunächst nackt, blind und vollständig abhängig. Versorgung durch die Eltern beobachten; bei Problemen unverzüglich vogelkundige Hilfe einholen.
Wachstum Federkiele und Gefieder entwickeln sich schrittweise; ältere Küken sind deutlich aktiver. Nistkastenhygiene und Gesundheitszustand ruhig und fachgerecht kontrollieren.
Ausfliegen Jungvögel verlassen den Kasten, bevor sie vollständig selbstständig fressen. Umgebung absturz- und gefahrenarm gestalten; Eltern weiter versorgen lassen.
Futterfestigkeit Jungvögel müssen sicher selbst Körner und Wasser aufnehmen, bevor eine Abgabe infrage kommt. Jeden Jungvogel einzeln beobachten; niemals nur nach Alter oder erstem Ausflug abgeben.

Mehr zu diesem Entwicklungsschritt findest du unter Wellensittiche futterfest und abgabebereit.

Notfall: Küken werden nicht gefüttert oder wirken geschwächt

Ein leer wirkender Kropf, Auskühlung, Verletzungen, anhaltendes Schreien oder fehlende Versorgung sind Gründe für sofortige professionelle Hilfe. Entnimm Küken nicht vorschnell und beginne keine Handaufzucht auf eigene Faust. Kontaktiere unverzüglich eine vogelkundige Tierarztpraxis oder einen erfahrenen, fachkundigen Ansprechpartner.

Die Handaufzucht ist eine belastende, fehleranfällige Ausnahmeversorgung und kein Ersatz für natürliche Elternaufzucht. Sie darf nicht aus Bequemlichkeit, zur vermeintlichen Zahmheit oder zur Absatzsteigerung geplant werden.

Häufige Fehler vermeiden

Zu junge oder gesundheitlich ungeprüfte Zuchtvögel

Geschlechtsreife bedeutet nicht automatisch körperliche Reife. Besonders eine junge oder geschwächte Henne kann durch Eiablage und Brut überlastet werden. Plane eine Zucht nur mit stabilen, tierärztlich abgeklärten Vögeln.

Kein Platzplan für Jungvögel

Jungtiere dürfen nicht abgegeben werden, weil der Platz knapp wird. Sie benötigen eine sichere Unterbringung, bis sie futterfest, sozial stabil und gesund wirken. Rechne auch mit dem Fall, dass alle Jungtiere bei dir bleiben müssen.

Koloniebrut und Nestkonflikte

Brütende Paare verteidigen Nistkästen. In Gemeinschaftshaltungen können aggressive Auseinandersetzungen, zerstörte Eier und Verletzungen entstehen. Gerade Einsteiger sollten deshalb nicht mehrere Paare gleichzeitig brüten lassen.

Übertriebene oder ungezielte Nahrungsergänzung

Vitamin- und Kalziumpräparate sind keine pauschale Versicherung gegen Probleme. Falsche Dosierungen oder ungeeignete Präparate können schaden. Bei Auffälligkeiten rund um Eiablage, weiche Eier oder Krankheitszeichen ist die Tierarztpraxis zuständig.

Zu häufige Störung des Nistkastens

Kontrollen sollen einem klaren Zweck dienen und ruhig, kurz sowie vorhersehbar erfolgen. Häufiges Öffnen, Fotografieren oder Umräumen kann das Paar belasten und das Brutverhalten stören.

Eine zweite Brut ohne ausreichende Pause

Eiablage und Jungenaufzucht sind körperlich belastend. Entferne nach einer Brut den Nistkasten, verhindere eine Dauerbrut und beobachte besonders die Henne. Wie viele Bruten vertretbar sind, ist keine starre Zahl für alle Tiere – Gesundheitszustand, Alter, Haltungsbedingungen und Erholung sind entscheidend.

Weiterführende Grundlagen

Brutstimmung erkennen und verantwortungsvoll handeln

Nistgelegenheiten, dunkle Höhlen und bestimmte Umweltreize können Brutstimmung fördern. Erfahre, woran du sie erkennst und wie du eine unerwünschte Dauerbrut vermeidest.

Zur Brutstimmung-Checkliste

Häufige Fragen zur Wellensittichzucht

Brauche ich für die Hobbyzucht von Wellensittichen eine Zuchtgenehmigung?

Für die private Hobbyzucht besteht in Deutschland grundsätzlich keine frühere Zuchtgenehmigungs- oder seuchenrechtliche Ringpflicht mehr. Gewerbsmäßige oder besonders umfangreiche Zucht kann jedoch eine Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz erforderlich machen. Lies dazu auch unseren Ratgeber Zuchtgenehmigung und Ringpflicht bei Wellensittichen.

Ab welchem Alter sollten Wellensittiche züchten?

Die Zucht sollte nicht mit körperlich unreifen Vögeln begonnen werden. Ob ein Tier gesundheitlich und körperlich für eine Brut geeignet ist, sollte vor allem bei jungen oder vorerkrankten Vögeln durch eine vogelkundige Tierarztpraxis beurteilt werden.

Wie lange brüten Wellensittiche?

Die Brutdauer liegt häufig ungefähr bei 18 Tagen. Zeitpunkt des Brutbeginns, Eiablageabstände und Schlupf können jedoch variieren. Die Küken schlüpfen daher häufig zeitversetzt.

Wann dürfen Jungvögel abgegeben werden?

Erst wenn jeder Jungvogel sicher selbstständig frisst und trinkt, gesund wirkt, sozial stabil ist und sich außerhalb des Nistkastens sicher bewegt. Der erste Ausflug oder ein bestimmtes Alter allein sind keine ausreichenden Kriterien.

Was tun, wenn Eltern ihre Küken nicht füttern?

Das ist ein dringender Fall für eine vogelkundige Tierarztpraxis. Entnimm Küken nicht vorschnell und beginne keine Handaufzucht ohne fachliche Anleitung. Die Ursache muss geklärt und die Versorgung professionell begleitet werden.

Ist Koloniebrut bei Wellensittichen empfehlenswert?

Für Einsteiger nein. Mehrere gleichzeitig brütende Paare können Nistkästen verteidigen, Eier beschädigen oder sich gegenseitig stressen. Getrennte, gut vorbereitete Bereiche sind die kontrollierbarere und sicherere Lösung.

Fazit

Wellensittiche selber zu züchten ist keine Schritt-für-Schritt-Aufgabe für zwischendurch, sondern eine langfristige Verantwortung. Gesundheit, Raum, tierärztliche Absicherung, genetische Sorgfalt und ein verbindlicher Plan für jeden Jungvogel müssen vor dem Nistkasten stehen.

Wenn diese Voraussetzungen vollständig erfüllt sind, beobachte ruhig, dokumentiere sorgfältig und greife nur ein, wenn es notwendig ist. Wenn sie nicht erfüllt sind, schützt der Verzicht auf eine Brut Elterntiere und möglichen Nachwuchs.

Hinweis zu den Bildern: Bilder in diesem Artikel können KI-generiert sein und dienen ausschließlich der Illustration. Sie zeigen keine reale Brut, keine tatsächliche Haltungssituation und ersetzen keine tierärztliche oder behördliche Beratung.

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Inhaltsverzeichnis

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Vögel sind meine Leidenschaft: Schon seit Kindheitstagen ist mein Leben eng mit Wellensittichen verbunden. Mittlerweile bereichern auch andere australische Sittiche meinen Alltag. Als aktives Mitglied der AZ e. V. teile ich hier fundiertes Praxiswissen für eine Haltung, bei der das Tierwohl an erster Stelle steht. Dieses Projekt betreibe ich mit viel Herzblut – unabhängig, ehrlich und zur Kostendeckung finanziert durch *Affiliate-Links und Werbung.

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    Sil Vlt 23. April 2025 at 21:06 - Reply

    Hallo!
    Ich habe zwei Welli-Paare, wovon eines derzeit brütet. Das Weibchen ist ca. 2,5 Jahre alt, das Männchen ca. 7 Jahre.

    Bei der ersten Eiablage kurz nach Weihnachten waren alle 6 Eier nicht befruchtet – nach 1 Monat Brüten habe ich den Nistkasten entfernt und ihn erst wieder nach 6 Wochen aufgehängt.

    Dann haben die beiden wieder miteinander gepuschelt, woraufhin sie wieder 6 Eier gelegt hat. Das andere Paar brütet nicht, zeigt allerdings eine gewisse Eifersucht. Er sitzt dauernd vor dem Nistkastenloch, stört den anderen Hahn beim Füttern, klappert am Deckel des Nistkastens,… Sie schreit oft ganz laut und sitzt auf dem Nistkasten, wo sie kratzt und knabbert… Alles vielleicht nicht sooo ideal?

    Jedenfalls, trotz alledem, was soll ich sagen: die ersten 4 Eier sind zumindest schon einmal befruchtet, die Küken sind geschlüpft. Allerdings hat die Henne sie nicht gefüttert und sie sind leider gestorben.

    Woran kann es liegen, dass meine Henne die Küken nicht füttert?

    Kann es z.B. sein, dass die Henne durch das zweite Paar zu sehr gestört wird und deshalb gestresst ist?
    Kann es sein, dass sie nicht weiß, was sie tun muss, weil es ihre erste (eigentlich) erfolgreiche Brut ist?
    Kann es sein, dass mit den Jungtieren etwas nicht stimmt, sie das spürt und sie deshalb nicht überleben lässt?

    Das sind Fragen, die ich mir stelle. Könnt Ihr mir weiter helfen oder noch andere Ursachen nennen, bitte? Ich möchte doch, dass die Brut endlich erfolgreich verläuft, wenn ich dazu beitragen kann!

    Über Antwort freue ich mich sehr!
    Beste Grüße,
    Sil

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      Maik 24. April 2025 at 13:08

      Hallo, das ist natürlich sehr schade, dass es mit der Brut noch nicht geklappt hat. Es ist toll, dass Sie sich so engagiert um Ihre Wellensittiche kümmern und nach den Ursachen suchen wollen. Lassen Sie uns gemeinsam ein paar Möglichkeiten durchgehen:

      Mögliche Ursachen, warum die Henne die Küken nicht füttert:

      • Stress durch das zweite Paar: Ihre Beobachtungen deuten stark darauf hin, dass das zweite Wellensittichpaar eine erhebliche Störung für die brütenden Vögel darstellt. Der Hahn, der ständig vor dem Nistkasten sitzt und den anderen beim Füttern behindert, und die Henne, die am Nistkasten kratzt und knabbert, verursachen definitiv Stress. Dieser Stress kann die brütende Henne so sehr belasten, dass sie ihre mütterlichen Pflichten vernachlässigt.
      • Unerfahrenheit der Henne: Auch wenn es sich um die zweite Eiablage handelt, war die erste Eiablage nicht erfolgreich. Es kann durchaus sein, dass die Henne mit der Situation, tatsächlich Küken zu haben, überfordert ist und instinktiv noch nicht richtig weiß, was zu tun ist. Gerade bei der ersten erfolgreichen Brut kann es manchmal zu Schwierigkeiten kommen.
      • Instinktive Reaktion auf schwache Küken: Es ist ein natürliches Verhalten in der Tierwelt, dass Elterntiere manchmal schwache oder kranke Küken nicht versorgen, um Ressourcen für gesündere Nachkommen zu sparen. Auch wenn es für uns schwer zu sehen ist, kann es sein, dass die Henne instinktiv gespürt hat, dass mit den Küken etwas nicht stimmt. Das muss nicht bedeuten, dass die Küken offensichtlich krank waren, manchmal sind es nur subtile Anzeichen.

      • Mangelnde Brutvorbereitung/Zustand der Henne: Obwohl Sie die Nisthöhle nach einer Pause wieder angeboten haben, kann es sein, dass die Henne noch nicht in einem optimalen Brutzustand war. Eine ausgewogene Ernährung vor und während der Brut ist wichtig.
      • Störungen durch den Halter: Auch wenn Sie es gut meinen, könnten unregelmäßige Kontrollen des Nistkastens oder andere Störungen durch Sie die Henne beunruhigen.
      • Umgebungsbedingungen: Manchmal spielen auch Faktoren wie die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit im Raum eine Rolle, obwohl das bei Wellensittichen in der Regel weniger kritisch ist als bei anderen Vogelarten.

      Was Sie tun können, um die Situation zu verbessern

      • Räumliche Trennung: Die wichtigste Maßnahme wäre, das brütende und das nicht brütende Paar räumlich zu trennen, idealerweise in zwei verschiedenen Käfigen in unterschiedlichen Räumen. Dies würde den Stress für die brütende Henne erheblich reduzieren und ihr ermöglichen, sich ungestört um ihre Jungen zu kümmern.
      • Ungestörte Umgebung: Stellen Sie sicher, dass der Käfig des brütenden Paares an einem ruhigen Ort steht, wo es nicht zu viel Lärm oder plötzliche Bewegungen gibt.
      • Optimale Ernährung: Bieten Sie der brütenden Henne und dem brütenden Hahn ein besonders reichhaltiges und ausgewogenes Futter an. Dazu gehören hochwertiges Wellensittichfutter, Keimfutter, Eifutter (besonders während der Kükenaufzucht), frisches Grünfutter und Obst. Auch Sepiaschalen und Grit sollten nicht fehlen.
      • Beobachtung aus der Ferne: Beobachten Sie das brütende Paar so wenig wie möglich direkt am Nistkasten. Wenn doch, dann nur kurz und vorsichtig, um die Henne nicht zu beunruhigen.
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    Charlotte 14. Januar 2022 at 18:51 - Reply

    Hallo :) danke für den Artikel. Ich versuche heraus zu bekommen wie ich meine Henne davon abhalten kann, Eier zu legen. Habe sie ohne viel Ahnung gekauft nachdem uns ein Hahn zugeflogen war. Sie hatte keine Flugfedern, Vk TA vermutet Gefiedervirus. In der Jugendmauser ist aber alles komplett nachgewachsen, dh sie fliegt und ist gesund und munter. Nachwuchs soll sie wg des vermuteten Virus aber keinen haben. Die beiden haben keinen Nistkasten zur Verfügung, sind aber verpartnert und nun legt die Henne Eier, im August insg 3 Stück innerhalb 10 Tagen. Daraufhin hatte ich die Tagesdauer/Tageslicht (per Vorhang) auf 8 Std verkürzt. Nun ist sie wieder sehr brutig (schreddert viel und plustert sich auf), es wird geflirtet und gepaart und sie hat gestern wieder ein Ei gelegt. Sie legt die Eier auf den Käfigboden und bebrütet sie nicht. Für Tipps wie man das Eierlegen verhindern kann – bzw ob es vielleicht gar nicht bedenklich ist, wenn sie es tut, solange sie nicht brütet – bin ich dankbar.

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    Heike 26. Dezember 2020 at 13:36 - Reply

    Eine Frage. Meine wellis brüten und seit zwei Tagen geht das Männchen längere Zeit mit in den Brutkasten. Ist das normal, bevor die Küken geschlüpft sind. Die beiden sind echt sehr aufeinander gepolt

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    Claudia 26. November 2020 at 21:27 - Reply

    Hallo, wir hatten auch zwei mal schon Eier im Brutkasten. Das erste Mal hatten wir drei Eier aber kein Junges. Die Eier wurden zerstört und wir fanden sie dann auf dem Käfigboden. Beim zweiten Versuch, auch wieder drei Eier, aber dieses Mal schlüpfte ein Junges. Nun ist der junge Vogel nach fast drei Wochen gestorben und wir sind etwas überrascht und natürlich auch sehr traurig. Wir verstehen nicht, was passiert ist ? Hat da jemand auch schon Erfahrung gemacht ? Jetzt haben wir den Brutkasten entfernt und warten ein paar Monate bis wir es wieder versuchen. Aber vielleicht hat jemand einen guten Rat um zu vermeiden, dass uns wieder ein Jungvogel stirbt. Vielen Dank.

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    Peer Hackradt 14. Oktober 2018 at 11:57 - Reply

    Meine haben 3 Stück groß bekommen. War schwer, die Jungen zu vermitteln. Eigentlich wollen wir eine weitere Zucht vermeiden. Henne und Hahn sind jetzt räumlich getrennt, doch die Henne hört nicht auf mit dem Eierlegen. Sie legt ein Gelege, brütet etwa 18 Tage und verliert dann die Lust. Kurz darauf geht das dann von vorne los. Wie kann ich das verhindern? Sie wird zunehmend schwächer, kann z. B. kaum noch fliegen. Wer hat eine Idee?

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      Maik 17. Oktober 2018 at 08:20

      Ich habe momentan das selbe Problem mit einer Henne. Sie legt die Eier (bereits zum 3. Mal), brütet diese doch sie sind nicht befruchtet. Das Problem ist zum einen das Wetter, viel zu warm und die Haltung der Wellensittiche. In den meisten Fällen ist das Nahrungsangebot für die Hennen zu hoch. Ich habe meine Henne jetzt separiert und „kühl“ gestellt. Die biologische Uhr der Henne muss merken:

      • schlechtere Versorgung
      • Temperaturen sinken

      also ist jetzt keine Zeit zum Eier legen.

      Sie muss mindestens eine Woche alleine sein. Das ist keine Quälerei, sondern dient dem Schutz des Tieres. Wie du schon geschrieben hast, sie wird merklich schwächer. Das kommt vom ständigen Eier legen. Bitte wirklich nur das Notwendigste an Futter anbieten. Kein Obst/Gemüse, Hirse, Keimfutter ect.

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    Forellenfan 15. März 2018 at 17:05 - Reply

    Huhu zusammen. Dieser Artikell hat uns sehr geholfen. Mein Sohn (12 Jahre) hat sich zwei neue Wellis angeschafft. Wir hatten uns im Internet vorher schlau gemacht und wollten den Wellis alles anbieten, was sie brauchen. Also auch einen Brutkasten! Nach nur 1 Woche legten die zwei auch schon los. Die Henne hat insgesammt 7 Eier gelegt, von denen 5 Küken geschlüpft sind. Leider haben es nur bisher nur zwei Küken geschafft zu überleben. Das eine ist jetzt 2 Wochen alt, das andere gestern geschlüpft. Hoffe die Henne füttert beide weiter. Werden uns ab heute mit dem älteren von den beiden, beschäftigen wie hier im Beitrag beschrieben. Wir wollten VIELEN DANK sagen. Alles super beschrieben. Sonst hätten wir nicht gewusst was wir alles beachten müssen.
    LG Forellenfan

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      Forellenfan 15. März 2018 at 17:12

      Leider ein Tipfehler drin. Das erste Küken ist jetzt 1 Woche alt,also 7 Tage :-)

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    Karin 11. Februar 2018 at 15:22 - Reply

    Hallo
    ich habe ein Wellensittichpärchen das beim 1. Mal nur 6 leere Eier hatte. Sie haben noch mal nach einer gewissen Zeit 7 Eier gelegt und ich bin total stolz,das gestern am 10.02.18 das erste Küken das “ Licht “ der Welt erblickte. Ich war so gerührt das mir die Tränen kamen. Ich habe meine zwei in unserem Wohnzimmer 54m2 immer offen. Es ist eine freie Haltung ohne Käfig. Ich hoffe, daß die anderen auch gesund und so munter wie das erste schlüpfen.

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    Peter 30. Januar 2018 at 17:52 - Reply

    Hallo…
    Ich züchte bereits seit einigen Jahren Wellensittiche, bislang auch immer mit gutem Erfolge und schönen und gesunden Jungvögeln.
    Im Moment habe ich 4 von 6 Zuchtboxen (100x50x50) besetzt, allerdings hat erst ein Paar auch tatsächlich Junge groß bekommen, die anderen drei Hennen suchen den Nistkasten zwar bereits seit 2-3 Wochen auf, legen aber trotz offensichtlich gelungenen Tretakten keine Eier. Habe keine Idee, warum die Vögel sich dieses Jahr so schwer tun. Habe nicht verändert zu den Jahren vorher. Ist das bei Ihnen auch schon aufgetreten, dass es einfach nicht klappt?
    Mit freundlichen Grüßen, Peter

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      Maik 31. Januar 2018 at 09:06

      Hallo Peter,

      bei uns im Vogelverein haben so einige Probleme mit der Zucht von Wellensittichen gehabt. Letztes Jahr waren es die Agaporniden die keinen Zuchterfolg vor weisen konnten. Ich selber habe noch keinen Kasten in meiner Anlage, ich fange dieses Jahr etwas später an.

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    Heike 30. Januar 2018 at 08:28 - Reply

    Hallo ich habe 4 Wellensittische, beides sind Pärchen, die auch zur Zeit getrennt gehalten werden. Da das eines der Pärchen 7 Eier haben, am 30.1 solls mit Schlüpfen beginnen, also abwarten, da es nicht geplant und ich die 4 erst kürzlich gekauft habe. Somit habe ich auch keine Erfahrung mit Jungvögel. Ein schönes Ereignis war heute wie ich die Eier nochmal durchleuchtet habe, mit einer Taschenlampe und gesehen habe wie darin ein kleines Herzchen pochte.

    Ich mal gespannt wie es weiter läuft.

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    Tanja Nordsieck 13. Dezember 2017 at 19:58 - Reply

    Hallo zusammen,
    meine Susi hat sechs Eier gelegt und wie es scheint ist eins schon geschlüpft. Ich befürchte jetzt nur, das der Platz zu klein sein wird, denn sie hat sich in einem kleinen Vogelbad eingerichtet….
    Weiß jemand ob man die kleinen jetzt noch umsiedeln darf? Möchte nicht das Susi vielleicht ihre Babys/ Eier aufgibt!!!
    Hoffe bald etwas von euch zu hören!
    Liebe Grüße
    Tanja

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      Admin 20. Dezember 2017 at 08:43

      Umsiedeln ist meistens nicht vom Erfolg gekrönt. Der Platz im Badehäuschen sollte ausreichen, da eventuell nicht alle Eier befruchtet sind.

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    Hecker Magret 11. Dezember 2017 at 16:08 - Reply

    Mein Wellensittisch Weibchen hatt 3 Eier aus gebrütet, davon hatt eins überlebt. Es ist jetzt 4 Wochen alt und steht nicht auf seinen Füssen. Das Küken liegt immer auf dem Bauch mit Kopf hoch, aber die Beinchen sind gespreizt. Was kann ich machen?

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      Admin 20. Dezember 2017 at 09:50

      Bei Spreizbeine (seitlich abstehende Beine beim Küken) kannst du wenig machen. Wenn es noch nicht zu spät ist, kannst du die Spreizbeine binden lassen. Dazu kannst du einen Tierarzt oder einen Züchter kontaktieren. Doch häufig ist das ohne Erfolg. Ursachen für Hüftluxationen (Spreizbeine) können Missgeschicke im Nistkasten sein. So kann es vorkommen, dass die Elterntiere während der Fütterung auf dem Küken standen. Häufig ist der Nistkasten selber die Ursache für die Fehlstellung der Beine bzw. Hüfte. Die Nistmulde ist bei vielen Kästen einfach zu flach. Ich empfehle daher das die Eiermulde einen Durchmesser von 6 cm und die Tiefe 1 cm nicht unterschreiten sollte.

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    Maria 26. November 2017 at 13:28 - Reply

    Hallo,
    1 meiner Brautpaare hatte 5 Eier. 2 waren unbefruchtet. 1 stand nun kurz vor dem Schlupf (Donnerstag) und lag heute Morgen kaputt im Kasten.
    Ich habe das Gefühl der Hahn tut nicht gut.
    Er versorgte sie bis gestern null am/im Kasten, sie musste ständig zu ihm raus bzw. fraß gleich selber. Sie bekam dann Hirse mit in den Kasten und brütet damit nun viel ruhiger.
    Seit gestern aber poltert er ständig im Kasten mit rum. Sie scheucht ihn wieder raus, hält aber nicht lange an. Vermute dabei ging auch das Ei zu Bruch.
    Kann ich die anderen 2 Eier irgendwie schützen, ohne sie anderem Paar zu geben? Sie ist eigentlich eine sehr gute Mutter. Es war auch eigentlich anderer Hahn für sie vorgesehen aber sie begann schon in Voliere zu legen mit ihm halt. Er hat bisher keinerlei Erfahrung.
    LG

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      Admin 20. Dezember 2017 at 08:45

      Lasse die Eier bei diesem Paar, sie wird ihn schon bald in die Schranken weisen.

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    Karin 3. November 2017 at 15:40 - Reply

    Mein Welli Mädel hat ein Ei gelegt. Es ist das erste mal. Trotzdem besteigt er sie immer nocht. Ist das normal? Ich hatte noch nie eine Brut. Es sind mein erstes Pärchen. Kann mir jemand helfen. Futter ist schon umgestellt als ich sah, dass sie im Nest bleibt.

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    tobias birk 11. Oktober 2017 at 21:33 - Reply

    Guten Tag habe mal eine Frage. Was geben sie den Wellensittichen da zum Fressen, um die per Hand aufzuziehen?

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      Admin 24. Oktober 2017 at 08:50

      Ich züchte nicht mit Handaufzucht. Wenn du Wellensittiche züchten möchtest und auf Handaufzucht bestehst, dann benötigst du Handaufzuchtfutter. Nach Rückfragen kann ich dir das Handaufzuchtfutter von KAYTEE EXACT empfehlen.

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    Der Admiral 26. Dezember 2016 at 11:56 - Reply

    Auch bei mir hat sich jetzt Nachwuchs eingestellt. Am 25.12 hat das erste Küken das Licht der Welt erblickt. In einer Außenvoiliere, die im Winter Dicht und durch einen Frostwächter erwärmt wird.

    Neben zwei Wellensittichpärchen habe ich noch Zebrafinken in der Voiliere und die Tiere vertragen sich nach wie vor. Blue Ocean hat sechs Eier gelegt, von denen, wie erwähnt bereits eines geschlüpft ist.

    Beim zugeben des Aufzuchtfutters und hab ich leider nicht daran gedacht, das die Zebrafinken da schon rangehen, während das Futter noch aufquillt. Leider ist daran ein Zebrafinken gestorben ?

    Achtet bitte daher darauf, das Aufzuchtfutter erst in die Voiliere zu stellen, wenn das Futter bereits einige Minuten gequillt hat.

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    Nadja 9. Juni 2016 at 23:19 - Reply

    Ein guter Freund von mir züchtet ebenfalls Wellensittiche und die sind ja mal so was von goldig. :)
    Von ihm habe ich auch meine 2 Prachtstücke bekommen und ich wüsste nicht mehr, was ich ohne diese kleinen Sonnenscheine machen sollte. Wellensittiche sind für mich wohl die schönsten Haustiere.

    Danke für den tollen Artikel, ich lass liebe Grüße da :)

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    Kolaka 19. Mai 2016 at 11:42 - Reply

    Hallo Maik,
    ich habe ein Paar, das jetzt ein Küken hat. Es ist schon aus dem Kasten raus. Leider hat die Dame aber weitere Eier gelegt während das Küken noch drin saß. Mittlerweile habe ich die Eier gegen Kunststoffeier ausgetauscht. Kann ich das Nest einfach entfernen ?
    Herzliche Grüße

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    Delia 6. Mai 2016 at 11:15 - Reply

    Ich hab ein Wellensittich Pärchen und das Weibchen brütet jetzt auch schon. Aber wenn sie den Nistkasten verlässt will sich das Männchen wieder paaren, das Weibchen wird schon schwach deswegen. Was soll ich am besten tun?

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    Nana 2. April 2016 at 20:22 - Reply

    Hi ich hab ein Pärchen Wellensittiche, das Weibchen hat ihre Eier von ganz oben nach unten fallen lassen. der Nistkasten steht direkt vorne, was soll ich machen ?
    Sie hat jetzt noch eins gelegt, aber es ist ein bisschen gerissen.

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      Maik 4. April 2016 at 11:16

      Hallo Nana, hin und wieder kommt es vor das Wellensittiche ihre Eier nicht im Kasten legen. Eier die von der Stange gelegt werden und auf den Boden fallen, sind häufig gerissen. Zudem werden diese sehr selten bebrütet. Erfahrene Vogelzüchter kleben die Eier mit Sekundenkleber, davon rate ich dir aber ab! Nehme den Nistkasten für 14 Tage aus der Reichweite der Wellensittiche und biete ihn danach wieder an. Legt die Henne ihre Eier nicht in den Kasten, solltest du einen anderen Nistkasten kaufen. Es kann sein, dass die Henne mit dem jetzigen Kasten nicht zufrieden ist.

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    Philipp 7. März 2016 at 00:52 - Reply

    Hallo, ich habe meinen Nistkasten außerhalb des Käfigs befestigt und der Eingang liegt auch außen. Der Kasten hängt erst seit 3 tagen hat also noch nichts gelegt sie macht es sich auch schon sehr gemütlich darin. Meine frage daher ist wie das dann mit der Nachtruhe aussieht? Übernachtet Sie dann in dem Nistkasten? Abends kommen die Vögel in den Käfig und der wird dann auch verschlossen so das von da dann auch kein Zugang zum Nistkasten wäre.
    Danke schon mal im voraus!

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      Maik 8. März 2016 at 17:21

      Hallo Philipp, der Eingang des Nistkastens sollte nicht nach außen, sondern nach innen gerichtet sein. Die Wellensittiche müssen ständig Zugang vom Käfig zum Nistkasten haben. Ich weiß nicht welchen Wellensittichkäfig du benutzt. Einige haben eine zusätzliche Öffnung für Badehäuser, dort kannst du den Nistkasten anbringen.

      Gutes Beispiel:

      Akzeptiert die Henne den Kasten und legt ihre Eier hinein, wird sie ab den 3. Tag der Brut den Kasten nur noch selten verlassen. Der Wellensittich-Hahn füttert sie dann in der Zeit der Brut. Er muss also immer vom Futternapf zum Nistkasten kommen und das mindestens 24 Stunden am Tag.

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    Küki 25. Februar 2016 at 17:53 - Reply

    Hey ich hätte eine Frage und zwar hab ich 2 Küken die jetzt 23 und 21 Tage alt sind. Sie sind gesund und werden gut gefüttert, allerdings liegen sie nur und richten sich nicht auf, am Nistkasten hängen sie auch nur an der Wand..
    Eigentlich sollten sie ja schon aufrecht stehen können, kann ich irgendwas tun oder muss ich abwarten bis sie sich aufrichten?

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      Maik 25. Februar 2016 at 19:26

      Hallo Küki,
      wenn du deine Küken schon mal aus dem Kasten genommen hast, hast du sicher festgestellt ob die Beine in der richtigen Position sind. Es kann vorkommen, dass Wellensittich-Küken eine Hüftluxation (Spreizbeine) bekommen. Da du aber geschrieben hast, sie sind gesund, denke ich bei deinen Wellensittichen ist alles in Ordnung.

      Nach 23 Tage stehen die Kleinen noch nicht zu 100 %. Der Nistkasten bietet ja Schutz und Fressen kommt zu ihnen, nimm das älteste Küken einfach mal aus dem Kasten. Setze es auf die Couch und warte bis es los tippelt.

      Deine Küken müsste eigentlich noch ziemlich auf ihren Füßchen liegen, da die Beine das Körpergewicht noch nicht tragen können.

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    Alexandra 14. Februar 2016 at 10:07 - Reply

    ich habe eine Frage und zwar ich habe zwei Wellis die mögen sich ganz gern und versuchen sehr oft miteinander zu paaren was jedoch nicht immer klappt. Der Nistkasten ist auch drin. Allerdings ist im Käfig noch ein Zwergpapagei drin. Sie verstehen sich eigentlich ganz gut aber er verscheucht sie ab und an. Kann es sein, dass er sie stört und ich den Papagei rausholen soll damit sie ihre Ruhe haben? Sie sitzt oft im Kasten und der tut sie auch füttern. Gestern habe ich den Papagei rausgebracht und bei denen hat es sofort geklappt sie sitzt die ganze Zeit im Kasten und wird gefüttert. Allerdings hat sie gestern normal auf der Schaukel geschlafen und hat größeren Kot. Schlafen die Weibchen während der Brut bzw. danach normal auf der Schaukel oder verbringen sie auch nachts im Kasten? Und soll man die Küken dann nach der Geburt zum Tierarzt bringen und wenn ja dann wann? Vielen Dank im Voraus.

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      Maik 14. Februar 2016 at 10:34

      Hallo Alexandra,
      Die Eiablage bei Wellensittichen erfolgt häufig 8 – 10 Tage nach anbringen des Kastens. War der Fortpflanzungsakt erfolgreich und die Eiproduktion wird angeregt begibt sie sich in den Nistkasten. Was nicht bedeutet, dass sie den gesamten Tag darin verbringt. Auch wenn sie die Eier bebrütet verlässt sie für einige Minuten das Gelege. Die Eier werden so belüftet und die Temperatur wird zugleich auch geregelt. Sollte deine Henne überhaupt nicht auf das Gelege gehen und brüten, solltest du den Nistkasten für eine Woche entfernen und einen neuen Versuch starten. Nun hast du aber einen Zwergpapagei, den solltest du während der Brutzeit komplett aus dem Käfig nehmen. Die Haltung von Zwergpapageien und Wellensittichen ist auch nicht zu empfehlen. Besonders in der Brutzeit sind Wellensittiche sehr aggressiv.

      Zum Tierarzt muss du mit den Küken nicht, solange es gesund ist. Es können immer Probleme beim Züchten auftreten, doch vieles regelt die Wellensittiche selber.
      Kleiner Tipp, ein Gelege besteht aus bis zu 6 Eier. Du solltest jeden Tag vorsichtig in den Nistkasten schauen, ob sich darin ein Ei befindet. Wenn sie Eins gelegt hat, solltest du es vorsichtig mit einen Permamentmarker beschriften (1, 2, 3), so weißt du wie die Reihenfolge der gelegten Eier ist und kannst das Schlupfdatum berechnen. Voraussetzung, die Eier sind befruchtet.